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FCI 0:2 gegen Augsburg: Für Kauczinski wird es eng

Fußball FCI 0:2 gegen Augsburg: Für Kauczinski wird es eng

Für Ingolstadts Trainer Markus Kauczinski wird die Luft immer dünner. Der FCI unterlag im bayerischen Derby gegen den FC Augsburg nach einer erschreckend schwachen und mutlosen Vorstellung 0:2 (0:0) und wartet auch nach zehn Spielen immer noch auf den ersten Sieg.

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FCI 0:2 gegen Augsburg: Für Kauczinski wird es eng

Quelle: Von Thomas NIKLAUS / FIRO/SID-IMAGES

Ingolstadt. Für Kauczinski (46), der erst im Sommer die Nachfolge von Ralph Hasenhüttl antrat, könnte es nun eng werden. Zehn Spiele ohne Sieg hatte es bei einem neuen Trainer in der Bundesliga-Geschichte erst einmal gegeben: 1985/86 durch Helmut Kalthoff bei Hannover 96. Ingolstadt bleibt Vorletzter. Der FCA, der in einem Spiel auf niedrigem Niveau klar überlegen war, gewann durch einen Freistoß von Raul Bobadilla (86.) sowie einen Treffer von Halil Altintop (90.) und beendete eine Serie von vier Spielen ohne Sieg. Ingolstadts Tobias Levels sah in der 89. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Kauczinski nahm nach dem 0:2 in Mainz gleich fünf Änderungen vor, selbst auf der Torwartposition. So kam Martin Hansen, der Örjan Nyland ersetzte, zu seinem Bundesliga-Debüt. Zudem begannen Tobias Levels, Romain Brégerie, Stefan Lex und Matthew Leckie für Marcel Tisserand, Moritz Hartmann, Dario Lezcano und Florent Hadergjonaj.

Allzu viel brachten die Wechsel nicht. Der FCI agierte verkrampft, leistete sich viele Fehler. Die wenigen Aktionen in die Spitze wirkten ängstlich. Der FCI spielte ohne Selbstvertrauen und über weite Strecken seinem Tabellenstand entsprechend.

So hatte der FCA wesentlich mehr vom Spiel und auch einige sehr gute Chancen. Doch Dong Won Ji scheiterte in der 8. Minute ebenso an Hansen wie Konstantinos Stafylidis (26.). Pech hatte Dominik Kohr Pech, der nur die Latte des FCI-Gehäuses traf. Zudem verfehlte Ji nur knapp das Ziel (42.). Der FCI hatte nur eine nennenswerte Möglichkeit in der ersten Hälfte, als Mathew Leckie alleine auf Marwin Hitz zulief, aber viel zu zaghaft abschloss (36.). Die Szene war bezeichnend für den Auftritt der Schanzer in den ersten 45 Minuten.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Ja-Cheol Koo (48.) hatte für den FCA die erste Chance. Ingolstadt agierte weiter nervös und mutlos. Koo war es auch, der an Hansen scheiterte (68.). Erst in Schlussphase erhöhte Ingolstadt etwas den Druck.

© 2016 SID

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