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FIFA verhängt Transfersperrre gegen Real und Atlético Madrid

Fußball FIFA verhängt Transfersperrre gegen Real und Atlético Madrid

Die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA hat die spanischen Erstligisten Real und Atlético Madrid mit einem Transferverbot für die kommenden beiden Wechselperioden und somit für ein Jahr belegt.

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FIFA verhängt Transfersperrre gegen Real und Atlético Madrid

Quelle: MICHAEL BUHOLZER / SID-IMAGES

Zürich. Grund für die drastischen Strafen seien laut FIFA diverse Verstöße gegen die Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern. Beide Vereine wiesen die Vorwürfe vehement zurück und kündigten an, gegen die Verbote in Berufung zu gehen.

Das Verbot bezieht sich auf den gesamten Verein - ausgenommen die Beach-, Futsal sowie Frauen-Abteilungen - beinhaltet jedoch nicht die Abgabe von Spielern. Zudem müssen beide Vereine Geldstrafen in Höhe von umgerechnet 825.000 Euro (Atlético) und 330.000 Euro (Real) zahlen. Während des aktuellen Transferfensters, das in Spanien am 1. Februar um 23.59 Uhr schließen wird, dürfen beide Vereine aber noch Akteure verpflichten.

"Die FIFA setzt sich für die Rechte der Spieler unter 18 Jahren ein, ganz egal ob sie weiblich oder männlich, Amateure oder Profis sind", hieß es in der Mitteilung: "Die Rechte müssen weiter geschützt werden."

Der Verband ahndete mit seinen Sanktionen Reals Vergehen zwischen 2005 und 2014, Atlético wurde derweil für Verstöße zwischen den Jahren 2007 und 2014 sanktioniert. Den Strafen waren Ermittlungen des Transfer Matching Systems (TMS) und der Disziplinarkommission vorausgegangen.

Die FIFA beruft sich dabei auf Artikel 19 des "Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern". Demnach darf ein Spieler nur international transferiert werden, wenn er mindestens 18 Jahre alt ist. Der Artikel sieht nur drei Ausnahmen vor, die allerdings erst nach Prüfung bewilligt werden können.

Der spanische Ligaverband stellte sich in einem Statement hinter die beiden Großklubs und nannte die Sanktion "unverhältnismäßig gemessen am Verhalten der Vereine und den Umständen". Ferner fügte die Liga an, dass die FIFA mit der Sperre "keineswegs die Kleinen" schütze.

Bereits im April 2014 hatte die FIFA wegen ähnlicher Vergehen hart durchgegriffen und Reals Erzrivalen FC Barcelona mit der gleichen Strafe - einem Transferverbot für zwei Perioden - belegt. Nach Ablauf der Sperre zum 1. Januar 2016 hatten die Katalanen unlängst auf einen Schlag 77 Zugänge beim spanischen Verband gemeldet.

© 2016 SID

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