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Fandel kritisiert öffentliche Schiri-Schelte und "leichte Faller"

Fußball Fandel kritisiert öffentliche Schiri-Schelte und "leichte Faller"

Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel hat die öffentliche Schiri-Schelte "einiger weniger" Bundesliga-Trainer kritisiert, das Arbeitsklima im Vergleich mit anderen europäischen Ligen aber als "wirklich in Ordnung" bezeichnet.

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Fandel kritisiert öffentliche Schiri-Schelte und "leichte Faller"

Quelle: firo/El-Saqqa / SID-IMAGES/FIRO

Frankfurt/Main. "Es gibt einige wenige, die die Öffentlichkeit gezielt dazu nutzen, unsere Schiedsrichter herabzuwürdigen", sagte Fandel (51) dem kicker: "Das ist aus meiner Sicht nicht angemessen und konterkariert auch die Bemühungen um ein vernünftiges, professionelles Miteinander."

Zuletzt hatte sich Markus Gisdol von 1899 Hoffenheim während der Partie gegen Borussia Dortmund mehrmals unsportlich gegenüber dem Schiedsrichter-Gespann um Tobias Welz (Wiesbaden) verhalten. Der Trainer wurde daraufhin auf die Tribüne verbannt und vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von 8000 Euro verdonnert. "Wenn man aber über die Grenzen schaut, ist es dort an der Außenlinie oft wesentlich stressiger", sagte Fandel.

Seinen Schützlingen stellte er nach den ersten acht Spieltagen ein "insgesamt gutes" Zeugnis aus - gleichzeitig ärgerte er sich über Spieler, die insbesondere im Strafraum zu schnell fallen. "Wenn ich manchmal höre: Das ist ein Elfmeter, es gab einen Kontakt - da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf", sagte Fandel.

Ihm seien zu viele "leichte Faller" dabei, oft werde ein leichter Körperkontakt ausgenutzt, um sich hinzuwerfen. "Aber wo steht denn geschrieben, dass es im Fußball keinen Körperkontakt geben darf?", fragte Fandel.

© 2015 SID

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