Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Fandel schlägt nach Schmidt-Eklat Alarm: "Wie bisher kann es nicht weitergehen"

Fußball Fandel schlägt nach Schmidt-Eklat Alarm: "Wie bisher kann es nicht weitergehen"

Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel hat nach dem Eklat um Roger Schmidt Alarm geschlagen und die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber den Unparteiischen in der Fußball-Bundesliga angeprangert.

Voriger Artikel
FC Bayern: Stoiber weiter an der Spitze des Verwaltungsbeirats
Nächster Artikel
Fall Leverkusen: Rummenigge fordert Videobeweis

Fandel schlägt nach Schmidt-Eklat Alarm: "Wie bisher kann es nicht weitergehen"

Quelle: FIRO/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. "Wir haben den Tiefpunkt einer leider erheblich negativen Entwicklung erlebt, die mich sehr nachdenklich stimmt", sagte Fandel mit Blick auf das Verhalten des Trainers von Bayer Leverkusen auf DFB.de.

Laut Fandel ist es "nicht zu übersehen, dass sich das Verhalten gegenüber Schiedsrichtern, Assistenten und Vierten Offiziellen deutlich verändert hat. Es ist respektloser geworden, in einer Art und Weise, die nicht länger akzeptabel ist".

Der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fordert rasche Konsequenzen. "Es müssen Verhaltensänderungen her, dringend. Wir müssen mehr für unsere Werte einstehen, und dabei sind Respekt, Fair Play und Anstand ganz zentral", sagte Fandel: "Alle Akteure im Fußball müssen dahin wirken, dass der Profifußball seiner Vorbildrolle wieder mehr gerecht wird. Sonst zerstören wir unsere Fußballkultur."

Für Fandel ist die Rolle der Schiedsrichter als Sündenböcke mittlerweile unerträglich. "Seit Beginn der aktuellen Spielzeit befinden wir uns sichtlich in einer Negativspirale. Die Schiedsrichter werden dabei immer häufiger zum Alibi. Jede kleinste Entscheidung wird kritisiert und überhöht", äußerte der Funktionär: "Einwürfe oder Eckstöße werden in den Mittelpunkt des Fußballs gestellt, Schiedsrichter können kaum noch Entscheidungen fällen, die nicht von allen Seiten sofort kommentiert und kritisiert werden."

Nach Ansicht Fandels sind sich die Akteure nicht darüber im Klaren, welchen Schaden sie anrichten. "Die Schaufensterwirkung der Bundesliga auf den Fußball insgesamt in Deutschland wird völlig unterschätzt. Es ist an der Zeit, dass wir uns darauf besinnen, welche Vorbildfunktion alle Akteure im Profibereich haben", sagte der frühere Top-Referee: "Das ist eine große Verantwortung, und dieser Verantwortung wird immer weniger entsprochen."

Fandel befürchtet beim Blick auf den Amateurbereich das Schlimmste. "Die Grenze dessen, was noch als akzeptabel gilt, wird immer mehr verschoben", äußerte der Konzertpianist aus Kyllburg: "Das hat unmittelbaren Einfluss auf das Verhalten der Trainer und Spieler auf den Amateurplätzen in Deutschland und damit auf die Arbeit der Schiedsrichter abseits des Profibereichs. Das muss jeder wissen. Wie bisher kann es nicht weitergehen."

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr