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Fast 650 Millionen für neue Spieler: Winter-Transferbilanz der Top-Ligen negativ

Fußball Fast 650 Millionen für neue Spieler: Winter-Transferbilanz der Top-Ligen negativ

Fast 650 Millionen Euro sind auf den sechs wichtigsten Fußball-Märkten der Welt in der abgelaufenen Winter-Transferperiode in neue Spieler investiert worden. Das geht aus einer Statistik des Onlineportals transfermarkt.

Köln. de einen Tag nach Ablauf der Wechselfrist am Montagabend spätestens um 23.59 Uhr hervor.

Die Klubs aus Europas fünf größten Ligen in England, Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich gaben demnach zusammen 427,78 Millionen Euro für Neuverpflichtungen aus. Im aufstrebenden China zahlten die Vereine aus der Super League (161,92) und der League One (47,6) insgesamt 209,52 Millionen Euro für Verstärkungen. Die gesamte Gruppe erwirtschaftete damit aufgrund geringerer Transfereinnahmen ein Minus von total 138,64 Millionen Euro.

Englands Premier League agierte erwartungsgemäß wieder einmal als Großeinkäufer Nummer eins: 236,34 Millionen Euro und damit über 55 Prozent der Transferausgaben der fünf bedeutendsten Spielklassen des europäischen Kontinents entfallen auf die Top-Klubs von der Insel.

Die Ausgaben der Bundesliga für neue Spieler entsprechen gerade einmal etwas mehr als einem Fünftel der englischen Investitionen: Die 18 Klubs aus dem Oberhaus machten lediglich 47,92 Millionen Euro locker und rangieren damit im Europa-Vergleich hinter Italien (80,1) auf dem dritten Rang. Die Vereine der spanischen Primera Division ließen sich neue Spieler 31,92 Millionen Euro kosten, und für Frankreichs Klubs stehen Ausgaben von 31,5 Millionen Euro zu Buche.

Bei den Transferbilanzen verzeichneten allerdings nur die Ligue 1 im Land des EM-Gastgebers Frankreich mit 13,4 Millionen Euro und die italienische Serie A mit 11,73 Millionen ein Plus. Der Saldo der Bundesliga ist mit einem Minus von 2,45 Millionen Euro noch relativ ausgeglichen. Dagegen verbuchen die Premier League mit 144,95 Millionen Euro und Chinas beiden Topligen mit insgesamt 114,32 Millionen Euro frappierende Defizite.

© 2016 SID

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