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Folge des WM-Skandals: Transparency fordert saubere EM-Bewerbung vom DFB

Fußball Folge des WM-Skandals: Transparency fordert saubere EM-Bewerbung vom DFB

Nach Angaben von Transparency hat die Organisation Grundsätze einer transparenten Bewerbung entwickelt, die von einer bundesweiten Beteiligung aller Interessengruppen, über die Verankerung eines Ethik-Codes, bis hin zu transparenter Finanzierung und Vergabe reichen.

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Folge des WM-Skandals: Transparency fordert saubere EM-Bewerbung vom DFB

Quelle: DANIEL ROLAND / SID-IMAGES

Frankfurt/Main. Transparency International Deutschland erwartet vom Deutschen Fußball Bund, die Bewerbung um die EURO 2024 an höchsten Standards von Transparenz und Compliance auszurichten", teilte die Organisation am Donnerstag mit: "Handlungsbedarf zeigen die Vorgänge um die Millionen-Zahlungen an Franz Beckenbauer im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Chef des Organisationskomitees für den FIFA World Cup 2006."

Nach Angaben von Transparency hat die Organisation Grundsätze einer transparenten Bewerbung entwickelt, die von einer bundesweiten Beteiligung aller Interessengruppen, über die Verankerung eines Ethik-Codes, bis hin zu transparenter Finanzierung und Vergabe reichen. Laut Transparency wurden diese Erwartungen bereits am 22. August mit DFB besprochen, einen weitergehenden Austausch habe der Verband zugesagt.

"Wir erwarten, dass der DFB jetzt mit seiner Bewerbung ein klares Signal setzt und international eine Vorreiterrolle einnimmt?, sagte Sylvia Schenk, die Leiterin der Arbeitsgruppe Sport. Der DFB und die Bewerbungsgesellschaft für die EURO 2024 müssten sich laut Transparency auch dazu bekennen, die international anerkannten Menschenrechte sowie Arbeitsnormen zu respektieren und diese beispielsweise in Verträgen mit Sponsoren festhalten.

Transparency spricht sich zudem für Richtlinien im Umgang mit Interessenkonflikten und Zuwendungen aller Art (insbesondere Geschenken und Einladungen) aus. Außerdem sollten das Budget sowie die Auswirkungen der Veranstaltung auf die Umwelt und die soziale Situation in den Spielorten transparent dargestellt werden.

Außerdem ist Transparency "nach den Erfahrungen mit der gescheiterten Olympia-Bewerbung von Hamburg überzeugt, dass nur eine frühzeitige und systematische Einbindung der unterschiedlichen Interessengruppen sowie der Öffentlichkeit breite Akzeptanz herstellt".

© 2016 SID

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