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Fortuna gelingt bei Funkel-Debüt Befreiungsschlag

Fußball Fortuna gelingt bei Funkel-Debüt Befreiungsschlag

Fortuna Düsseldorf ist beim Debüt von Friedhelm Funkel auf der Trainerbank der erhoffte Befreiungsschlag in der 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Nach zuvor vier Niederlagen in Folge feierten die abstiegsgefährdeten Rheinländer eine knappe Woche nach der Entlassung von Marco Kurz einen schmeichelhaften 4:3 (3:1)-Erfolg gegen Funkels früheren Klub 1. FC Kaiserslautern.

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Fortuna gelingt bei Funkel-Debüt Befreiungsschlag

Quelle: firo Sportphoto/Ralf Ibing / FIRO SPORTPHOTO/SID-IMAGES

Düsseldorf. Die Pfälzer liegen nach ihrem fünften Spiel nacheinander ohne Punktgewinn nur noch vier Zähler vor der Fortuna, die sich vorerst auf Platz 15 verbesserte.

"Das war ein dramatisches Spiel mit einem glücklichen Ende für uns. Dass wir vier Tore geschossen haben, ist toll", sagte Funkel nach seinem erfolgreiche Einstand. Sein Kollege Konrad Fünfstück, der immer mehr unter Druck gerät, konstatierte: "Wir befinden uns jetzt klar im Abstiegskampf."

Der zwei Minuten zuvor eingewechselte Ex-Lauterer Kerem Demirbay (70.) hatte in einem verrückten Spiel für den Sieg der Hausherren gesorgt. Vor 25.361 Zuschauern hatte die Fortuna einen Start nach Maß erwischt und ging bereits nach 31 Sekunden durch einen Kopfballtreffer von Charis Mavrias in Führung. Nur vier Minuten später nutzte der ehemalige Düsseldorfer Marcel Gaus eine eklatante Schwäche in der Fortuna-Abwehr zum Ausgleich.

Oliver Fink (39.) und Nikola Djurdjic (43.) sorgten dann für eine vermeintlich beruhigende Führung der Gastgeber. Ein Eigentor von Alexander Madlung (60.) machte die Partie aber wieder spannend, ehe Jean Zimmer (66.) das verdiente 3:3 gelang, bevor Demirbay noch einmal für Düsseldorf zuschlug.

Funkel hatte einige Veränderungen vorgenommen und die zuletzt kaum noch gefragten Adam Bodzek (30) und Fink (33) wieder in die Startelf beordert. Die beiden Routiniers zahlten das Vertrauen zurück und zählten zu den Aktivposten.

Nach dem Ausgleich zum 1:1 waren die Roten Teufel bis zum 1:2 die spielbestimmende Mannschaft. Auch nach der Pause hatten die Gäste mehr vom Spiel.

Beste Düsseldorfer waren Bodzek und Djurdjic, bei den Gästen wussten Gaus und Jon Bödvarsson zu überzeugen.

© 2016 SID

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