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Fragen und Antworten zum DFB-Pokal-Finale (zusammengestellt vom SID)

Fußball Fragen und Antworten zum DFB-Pokal-Finale (zusammengestellt vom SID)

Anscheinend brach ein verdeckter Riss auf. Tuchel war mit der Leistung seines Kapitäns unzufrieden, wofür er ihn auf der Pressekonferenz kritisierte ("Er kann's besser").

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Fragen und Antworten zum DFB-Pokal-Finale (zusammengestellt vom SID)

Quelle: FIRO/SID-IMAGES

Berlin. ihn auf der Pressekonferenz kritisierte ("Er kann's besser"). Zudem gab es unnötige Unstimmigkeiten bezüglich Hummels' Auswechslung in der 78. Minute. Dabei war es doch egal, ob der Innenverteidiger darum gebeten hatte oder nicht, denn er war von Krämpfen geplagt und ausgelaugt. Hummels hätte wohl maximal wenige weitere Minuten durchgehalten.

Hätte Franck Ribéry die Rote Karte sehen müssen?

Ja. Wer seinem Gegner einen Finger ins Auge sticht, dazu noch jeweils einen Finger in Nase, Mund, Ohr, gehört vom Platz gestellt. Aber Ribéry scheint von Roten Karten in Endspielen auf wundersame Weise verschont zu bleiben. Entlastend sei gesagt: Gonzalo Castro hatte den Franzosen provoziert.

Warum die große Aufregung?

Der BVB fühlt sich zum wiederholten Male in einem großen Endspiel betrogen. 2013, im Champions-League-Finale, schlug Ribéry seinen Ellenbogen ins Gesicht von Robert Lewandowski. Auch Bayern-Verteidiger Dante wollte der BVB vom Platz gestellt sehen. 2014, im Pokalfinale, hatte Hummels ein reguläres Tor erzielt, welches das Spiel wohl entschieden hätte. Schiedsrichter Florian Meyer gab den Treffer nicht.

Was gab den Ausschlag?

In diesem Spiel auf Augenhöhe: Kleinigkeiten. Pierre-Emerick Aubameyang vergab kurz vor Schluss der regulären Spielzeit eine Riesenchance, Tuchel kritisierte sich selbst dafür, Sven Bender und den 120 Minuten lang überragenden Sokratis fürs Elfmeterschießen nominiert zu haben. Henrich Mchitarjan mit seiner glänzenden Technik wäre die bessere Wahl gewesen. Aber kaum jemand wollte schießen - wie beim FC Bayern im verlorenen Champions-League-Finale "dahoam" 2012.

Warum weinte Pep Guardiola?

Es war eine Mischung aus abfallender Anspannung und grenzenloser Freude. Durch die "große Tür" zu gehen, wie Uli Hoeneß es zuletzt formulierte, war dem Star-Trainer nach dem wiederholten Aus im Champions-League-Halbfinale ein besonders wichtiges Anliegen. Nach dem Gerede der vergangenen Monate wollte er beweisen, dass er große Spiele gewinnen kann. Dennoch sieht er sich als Unvollendeten, für den verpassten Triumph in der Königsklasse hat er sich entschuldigt.

Ist die Münchner Machtposition unantastbar?

Nein. Aber sie anzugreifen, ist äußerst schwierig. Der BVB hat eine exzellente Saison gespielt, wieder, und er war ganz nah dran, wieder - und doch ist dieser FC Bayern nicht umzustoßen. Das zu verarbeiten und den Verlust von Hummels zu kompensieren, wird eine große Aufgabe. Wenigstens ein bisschen Hoffnung macht mögliche Unruhe beim Rivalen durch den Trainerwechsel von Guardiola zu Carlo Ancelotti.

© 2016 SID

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