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Frankfurt entzaubert den BVB und hofft auf das Wunder

Fußball Frankfurt entzaubert den BVB und hofft auf das Wunder

Eintracht Frankfurt hat mit einem leidenschaftlichen Kampf Borussia Dortmund entzaubert und im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga extrem wichtige Punkte gesammelt.

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Frankfurt entzaubert den BVB und hofft auf das Wunder

Quelle: Von Nicolas REIMER / SID-IMAGES/AFP

Frankfurt/Main. Am 33. Spieltag feierten die Hessen durch das 1:0 (1:0) ihren dritten Sieg in Serie - die Aussichten auf den direkten Klassenerhalt sind wieder äußerst gut.

Das liegt zum einen an Stefan Aigner (14.), der am Samstag in einer furiosen Frankfurter Anfangsphase den Treffer im Fallen erzielte. Zum anderen überzeugte die Eintracht mit einer konzentrierten Abwehrleistung um einen ganz starken Schlussmann Lukas Hradecky.

Frankfurts Trainer Niko Kovac hatte vor der Partie "jedes Atom an Energie" gefordert, um gegen die bis dato beste Rückrundenmannschaft der Bundesliga bestehen zu können. Und vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena folgten prompt Taten, die Hessen investierten ihre Kräfte auch nach zuletzt zwei Siegen dabei zu Beginn nicht nur in die wichtige Defensiv-Arbeit. Im Gegenteil: Nach guten Chancen durch Luc Castaignos (9.) und Yanni Regäsel (13.) erzielte Aigner die verdiente Führung.

Der BVB, der unter anderem auf den am Freitag im Training schwer am Knie verletzten Nationalspieler Ilkay Gündogan verzichten musste, fand in der Offensive hingegen kaum ein Mittel. Die zwei Frankfurter Abwehrketten, teilweise aus insgesamt neun Spielern bestehend, kämpften leidenschaftlich und stellten den BVB vor große Probleme.

Und auch wenn sich der Druck der Gäste nach einer knappen halben Stunde noch weiter erhöhte - richtig gefährlich wurde es nur, als Marco Reus in der 24. Spielminute BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang bediente und der Gabuner aus guter Position über das Tor schoss. Zu Unrecht wurde Dortmund Sekunden vor der Pause der Ausgleich durch Mats Hummels wegen Abseits aberkannt.

Auch nach dem Seitenwechsel belagerte der BVB den gegnerischen Strafraum auf der Suche nach der einen Lücke, die den mehr als verdienten Ausgleich ermöglichen hätte können. Auf Entlastung durfte auf der anderen Seite die SGE nicht hoffen, da Kovac nach einer Stunde für den offensiven Änis Ben-Hatira Außenverteidiger Timothy Chandler brachte.

Mit dem US-Amerikaner im Abwehrverbund wurden zwar die Räume für den BVB in der Gefahrenzone noch enger, der Dortmunder Druck aber stieg fast minütlich.

© 2016 SID

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