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Frankfurt schießt Bremen tief in die Krise

Fußball Frankfurt schießt Bremen tief in die Krise

Werder Bremen überwintert tief in der Krise. Das Team von Trainer Viktor Skripnik verlor auch das Keller-Duell der Fußball-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) und rutschte auf Platz 15 ab - es war die schlechteste Bremer Hinrunde seit 41 Jahren.

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Frankfurt schießt Bremen tief in die Krise

Quelle: Von Jan MIES / PIXATHLON/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. Die Frankfurter hingegen verschafften sich etwas Luft und dürfen als Tabellen-14. die Weihnachtsfeiertage immerhin ein wenig genießen.

Claudio Pizarro brachte Bremen zunächst in Führung (29.), Frankfurts Torjäger Alexander Meier erzielte aber postwendend den Ausgleich (31.). Stefan Aigner drehte das Spiel kurz nach dem Wiederanpfiff (48.).

Die 46.000 Zuschauer in der Frankfurter WM-Arena sahen eine unterhaltsame Anfangsphase, in der beide Teams offensiv spielten. Aus den Chancen im Minutentakt durch Frankfurts Aleksandar Ignjovski (6.) und Aigner (8./18.) sowie Bremens Stürmer Anthony Ujah (6.) machte aber keine Mannschaft ein Tor.

Nach gut 20 Minuten wurde Bremen mutiger und versuchte öfter, die unsicher wirkende Frankfurter Innenverteidigung zu Fehlern zu zwingen. Die spielstarken Angreifer Ujah und Pizarro kamen immer wieder gefährlich nahe vor das Tor von Frankfurts Torhüter Lukas Hradecky, ehe der "Altmeister" sein achtes Karriere-Tor gegen die Frankfurter erzielte.

Die Gastgeber beeindruckte das aber überhaupt nicht: 94 Sekunden später erzielte Meier den Ausgleich per Kopf. Es war sein achtes Saisontor. Nach zuletzt vier Niederlagen, die Trainer Armin Veh zumindest bei den Fans in Bedrängnis gebracht hatten, war der Ausgleich vor der Pause bitter nötig.

"Alles unterhalb von Platz sieben kann inzwischen auf die letzten drei Plätze rutschen", sagte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen vor dem Anpfiff bei Sky: "Wir müssen auf der Hut sein. Aber unser Vorteil ist, dass allen die Situation klar ist." Zudem gab es zumindest eine halbe Jobgarantie für Veh: "Die Kontinuität auf der Trainerposition hat uns in der Vergangenheit gut getan. Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass wir auf diesen Unternehmensansatz verzichten", sagte Bruchhagen.

Im Vergleich zum 1:4 bei Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende hatte Veh seine Startelf auf drei Positionen verändert. Der angeschlagene Carlos Zambrano wurde aber nicht mehr rechtzeitig fit. Werder-Coach Skripnik schickte dieselben Spieler auf den Rasen, die unter der Woche bei Borussia Mönchengladbach ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen waren (4:3).

Die Pokal-Helden wurden nach der Pause kalt erwischt: Aigner traf über den Ex-Frankfurter Felix Wiedwald im Bremer Tor, der in dieser Saison noch nie zu Null gespielt hat, hinweg zur Eintracht-Führung. Auch in der Folge blieben die Gastgeber das spielbestimmende Team, sie verpassten es aber, die Führung frühzeitig auszubauen.

© 2015 SID

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