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Gladbach 4:1 gegen desolate Bremer: Skripnik denkt nicht an Rücktritt

Fußball Gladbach 4:1 gegen desolate Bremer: Skripnik denkt nicht an Rücktritt

Borussia Mönchengladbach hat nach einer Woche zum Vergessen mit einem Offensiv-Feuerwerk zurück in die Erfolgsspur gefunden und Tabellenschlusslicht Werder Bremen regelrecht vorgeführt.

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Werder-Coach Skripnik denkt nicht an Rücktritt

4:1 gegen desolate Bremer: Gladbach schießt sich den Frust von der Seele

Quelle: Von Christoph LEUCHTENBERG / FIRO/SID-IMAGES

Mönchengladbach. Nach der verkorksten Champions-League-Reise zu Manchester City siegten die Fohlen daheim 4:1 (4:0) und meldeten sich nach zwei Pflichtspiel-Pleiten eindrucksvoll zurück. Bei den desolaten und weiterhin punktlosen Bremern wird die Luft für Trainer Viktor Skripnik immer dünner.

Der Coach denkt aber nicht an Rücktritt. "Ich stehe unter Vertrag und werde weitermachen", sagte der ukrainische Coach bei Sky. Sportchef Frank Baumann bat darum, "nach diesem Spiel keine Personaldiskussion zu führen". Man sei nach wie vor von dem Coach überzeugt. Allerdings: "Unsere Geduld ist nicht ewig haltbar."

Die überragenden Thorgan Hazard (11./17.) und Raffael (21., Foulelfmeter/41.) trafen gegen von Beginn an chancenlose Gäste für die Borussia, die sich gegenüber dem 0:4 bei ManCity und dem vorangegangenen 1:3 in der Liga beim SC Freiburg um mehrere Klassen verbessert zeigte und mit sechs Punkten nach drei Spielen im Soll liegt. Bremens Olympia-Held Serge Gnabry (73.) gelang mit einem sehenswerten Volleyschuss Ergebnis-Kosmetik. In der 81. Minute sah Bremens Aron Johannsson wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte.

"Wir haben ein Spiel in Manchester verloren, da war der Gegner klar besser. Daraus muss man seine Lehren ziehen. Nur weil man einen Rückschlag hinnehmen muss, muss man nicht alles in Schutt und Asche reden", sagte Gladbachs Trainer André Schubert bei Sky.

Die nach der wetterbedingten Spielverlegung in Manchester um einen Tag verspätete Rückreise und damit verkürzte Vorbereitung solle "kein Alibi für das Bremen-Spiel" sein, hatte Sportdirektor Max Eberl gesagt. Und in der Tat zeigten die Gladbacher vor 54.014 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park kein Anzeichen fehlender Frische.

Allerdings hatte Trainer André Schubert gleich fünf neue Kräfte in seine Startaufstellung beordert, unter anderem rückte der im Sommer für zwölf Millionen aus Bremen geholte Jannik Vestergaard gegen seinen Ex-Klub in die Innenverteidigung. Bei den Bremern hatte Skripnik seinen bisherigen Stammkeeper Felix Wiedwald nach acht Gegentreffern in den ersten beiden Spielen durch Routinier Jaroslav Drobny ersetzt.

Von Beginn an geriet der Neuzugang aus Hamburg bei seinem Pflichtspiel-Debüt für Werder unter Beschuss: Raffael (4.) und Hazard (5.) hatten die ersten Großchancen, Bremens Abwehr war schon da ein Totalausfall. Die Führung durch den von Fabian Johnson wunderbar freigespielten Hazard, der Drobny keine Chance ließ, war hochverdient.

Der zweite Treffer kam als Kopie des ersten daher: Hazard tauchte allein über rechts vor Drobny auf und verwandelte links unten. Als Drobny dann Stindl an der Torauslinie von den Beinen holte, und Raffael nach 20 Minuten per Strafstoß auf 3:0 stellte, war das Spiel bereits entschieden. Nach dem 4:0 durch Raffael, der gegen vogelwild agierende Gegenspieler aus der Drehung traf, hagelte es massig Spott von den Rängen für die Bremer.

In der zweiten Halbzeit nahm Gladbach den Fuß vom Gas und zeigte defensiv einige Nachlässigkeiten, eine davon nutzte Gnabry zum 1:4. Kurz darauf traf Hazard noch einmal den Pfosten (76.). Aus einer starken Borussen-Elf ragten Hazard und Raffael heraus, bei Werder betrieb lediglich der agile Gnabry Eigenwerbung.

© 2016 SID

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