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Gladbach vor Rückkehr an "historische" Stätte selbstbewusst

Fußball Gladbach vor Rückkehr an "historische" Stätte selbstbewusst

Mit großem Respekt vor dem FC St. Pauli, aber auch Erinnerungen an eine folgenreiche Niederlage geht Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach in das erste Pflichtspiel seiner Champions-League-Saison.

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Gladbach vor Rückkehr an "historische" Stätte selbstbewusst

Quelle: Norbert Schmidt / / SID-IMAGES/PIXATHLON

Mönchengladbach. "Ich freue mich sehr auf dieses Spiel, das wird ein Fußballfest. St. Pauli ist ein Verein mit viel Tradition und tollen Fans", sagte Gladbachs Torhüter Yann Sommer vor der ersten Runde des DFB-Pokal am Montag (20.30 Uhr/ARD und Sky).

Anders als Sommer haben zahlreicher Gladbacher noch schlechte Erinnerungen an das letzte Gastspiel am Millerntor. Am 12. Februar 2011 verlor die Borussia dort 1:3, die Niederlage erwies sich allerdings als Startschuss für die Auferstehung des fünfmaligen deutschen Meisters. Denn einen Tag später wurde Trainer Michael Frontzeck entlassen und durch Lucien Favre ersetzt. Favre rettete das abgeschlagene Schlusslicht vor dem Abstieg - und führte die Borussia zuletzt sogar in die Champions League.

Vier Jahre nach der "historischen" Pleite sind die Vorzeichen nun gänzlich anders. Zwar ist St. Pauli nach zwei Zweitliga-Spielen noch ungeschlagenen, Gladbach ist dennoch klarer Favorit. "Wir haben genug Erfahrung im Team. Wir wissen, wie man mit solchen Situationen umzugehen hat", sagt Sommer.

Seit dem Pokalsieg 1995 wartet Gladbach nicht nur auf einen Titel, sondern auch auf den Einzug in ein Pokalfinale. Zuletzt hatten Favre, Sportdirektor Max Eberl und Co. immer wieder die Bedeutung des DFB-Pokals für den Klub betont.

Ein Wiedersehen gibt es für die Borussia zudem mit Ewald Lienen. Der Coach des FC St. Pauli gewann als Spieler mit den Fohlen 1979 den UEFA-Pokal, später trainierte er auch die Elf vom Niederrhein. "Aus der Zeit als Aktiver bei der Borussia sind Freundschaften entstanden, die bis heute halten", sagt Lienen. Respekt verspürt derweil auch der 61-Jährige - nämlich für seinen Kollegen Favre.

"Ich schätze Lucien und seine Arbeit sehr. Er hat Borussia gemeinsam mit Max Eberl toll entwickelt", sagt Lienen. Zumindest am Montag muss die alte Liebe aber für 90 Minuten ruhen - und vielleicht sogar für 120.

? 2015 SID

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