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Grindel betont Zusammenhalt zwischen Profis und Amateuren

Fußball Grindel betont Zusammenhalt zwischen Profis und Amateuren

Der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel (54) sieht keinen Grund, am Zusammenhalt zwischen den Profi- und Amateur-Vertretern im Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu zweifeln.

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Grindel betont Zusammenhalt zwischen Profis und Amateuren

Quelle: SID-IMAGES

Frankfurt/Main. "Nun ist in den letzten Wochen viel geschrieben worden über das Verhältnis von Ligaverband und Amateurverbänden", sagte er während seiner Rede beim DFB-Bundestag in Frankfurt/Main. Das "Vertrauensverhältnis" zwischen Profis und Amateuren sei aber einmalig. "Wir müssen die Einheit des Fußballs leben", sagte Grindel.

In Richtung der Delegierten äußerte der CDU-Politiker unmittelbar vor der Wahl: "Lassen Sie mich einen grundsätzlichen Gedanken voranstellen: glauben wir denn ernsthaft, dass die Menschen, die den Fußball in Deutschland lieben, hinreichend trennscharf zwischen DFB und DFL (Deutsche Fußball Liga, d. Red.) differenzieren? Ich glaube das nicht." Grindel glaube vielmehr, "dass, wenn wir uns streiten, es niemals einen Gewinner oder Verlierer geben wird, sondern Streit uns beide eher beschädigt. Insofern halte ich es für ein Gebot der Klugheit, vertrauensvoll zusammenzuarbeiten."

Der DFB als Gesamtkonstrukt habe "eine große Geschichte zu erzählen", sagte Grindel: "Das ist nicht die Geschichte von Amateurverbänden und dem Ligaverband, sondern die vom deutschen Fußball. Es ist unsere Mannschaft, es sind unsere Talente und Trainer, es ist unsere Spielauffassung. Da sind Leute am Werk, denen geht es darum, den Fußball besser zu machen, und zwar von der Bundesliga bis zur Kreisklasse."

Allerdings mahnte Grindel, der von den Amateuren vorgeschlagen wurde, auch: "Wir müssen uns intensiver mit den Problemen der Basis befassen. Wir müssen aufpassen, dass der DFB nicht zum 'Scheinriesen' wird. Wir freuen uns zu Recht jedes Jahr über wachsende Mitgliederzahlen in einer Zeit, in der die Bereitschaft in der Gesellschaft abnimmt, sich an Organisationen langfristig zu binden. Die Kirchen, Gewerkschaften und Parteien, sie alle verlieren Mitglieder, der DFB und seine Verbände gewinnen Mitglieder. Aber unsere Vereine vor Ort haben Probleme, Mannschaften zusammenzuhalten."

© 2016 SID

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