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Grindel über Vertragsverlängerung mit Löw: "Ein Gebot der Klugheit"

Fußball Grindel über Vertragsverlängerung mit Löw: "Ein Gebot der Klugheit"

DFB-Präsident Reinhard Grindel (55) sieht die vor Kurzem vollzogene Vertragsverlängerung mit Bundestrainer Joachim Löw bis 2020 als klugen Schachzug im Hinblick auf die WM 2018 in Russland.

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Grindel über Vertragsverlängerung mit Löw: "Ein Gebot der Klugheit"

Quelle: FIRO/SID

München. "Ich finde, es ist ein Gebot der Klugheit, mit einer klaren Vertragsgrundlage in ein Turnier zu gehen. Deshalb habe ich schon in Frankreich gesagt, dass wir mit Jogi verlängern wollen", betonte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes im Fußball-Talk Doppelpass bei Sport1.

Dann habe es Signale von seinem Berater an unseren Generalsekretär gegeben, "und dann haben wir es zeitnah fix gemacht. Etwas Besseres als Jogi Löw kann unserer Mannschaft nicht passieren", so Grindel. Die Motivation beim 56 Jahre alten Nationalcoach sei klar. Grindel: "Das Ziel, zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Fußballs einen WM-Titel zu verteidigen, ist für Jogi Löw eine große Herausforderung. Diesen Weg wollen wir gemeinsam gehen."

Angesprochen auf eine angebliche Ausstiegsklausel im Kontrakt mit dem seit 2006 beim DFB unter Vertrag stehenden Bundestrainer äußerte Grindel: "Über Vertragsinhalte spricht man nicht, deshalb werde ich dazu nichts sagen. Jogi Löw möchte gern nochmal Europameister werden, deswegen ist es ernst gemeint, dass wir bis 2020 zusammenarbeiten wollen. Wenn wir das WM-Endspiel nur um ein Tor verlieren sollten, dann ist das auch ein Erfolg."

Der DFB-Boss verteidigte nochmals die Zusammensetzung der Qualifikationsgruppen und Duelle wie zuletzt gegen den Fußball-Zwerg San Marino (8:0). "Wir sind zwar der größte Verband innerhalb der UEFA, aber wir sollten Respekt zeigen. Es gehört dazu, dass man gegen den eine oder andere kleine Nation spielt, das hat es schon immer gegeben", sagte Grindel.

Die Kritik von Bayern Münchens Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge am Kalender des Weltverbandes FIFA und den ständigen Unterbrechungen der nationalen Meisterschaften kann der DFB-Präsident nur bedingt mittragen: "Wenn man sich den Kalender aber anschaut, dann kann man nicht sagen, dass keine Rücksicht auf die Vereine genommen wird. Wir haben fünf Doppelspieltage im September, Oktober, November, dann gibt es einen im März und einen im Juni. Jetzt gibt es zwar drei Unterbrechungen, aber die liegen am Beginn der Saison. Wenn es in die entscheidende Phase geht, haben wir nur noch eine Unterbrechung und das halte ich für vertretbar."

© 2016 SID

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