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HSV-Krise: Aufsichtsrats-Chef Gernandt droht Konsequenzen an

Fußball HSV-Krise: Aufsichtsrats-Chef Gernandt droht Konsequenzen an

Aufsichtsrats-Chef Karl Gernandt (56) vom Hamburger SV schlägt angesichts des miesen Saisonstarts des Bundesliga-Dinos Alarm und droht Konsequenzen an. "So eine sportliche Krise gab es in der Bundesliga-Geschichte des HSV noch nie", sagte Gernandt der Bild-Zeitung.

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Quelle: Cathrin MÂ?ller/M.i.S. / SID-IMAGES/PIXATHLON

Hamburg. Er werde "da nicht tatenlos zusehen. Es geht sportlich und in der Führung nicht mehr so weiter".

Neben der Mannschaft rückt auch Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer immer stärker in den Fokus. Der 52-Jährige besetzt seit der Entlassung von Peter Knäbel (Mai 2016) in Doppelfunktion auch den Posten des Sportdirektors. Coach Markus Gisdol ist bereits der fünfte Trainer seit Beiersdorfers Amtsübernahme im Juli 2014.

Der HSV steht nach acht Bundesliga-Spieltagen mit zwei Punkten auf dem letzten Platz und hat seit sechs Spielen keinen Treffer mehr erzielt. Auch nach dem Trainerwechsel von Bruno Labbadia zu Markus Gisdol hat sich das Team bislang noch nicht stabilisiert. Zuletzt gab es eine 0:3-Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt, am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) geht es in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den Drittligisten Hallescher FC.

"Das Pokalspiel in Halle bereitet mir keine Sorge", sagte Gernandt, Vertrauter von HSV-Investor Klaus-Michael Kühne, in einem Interview auf der Klub-Homepage: "Vielmehr betrachte ich es als Chance für unsere Mannschaft, den jüngsten Eindruck zu korrigieren. Genau das zu zeigen und ein Weiterkommen sind ihre Aufgabe. Ich erwarte eine Reaktion, unsere Spieler müssen deutliche Zeichen setzen."

© 2016 SID

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