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HSV-Umbruch: Beiersdorfer macht's im Alleingang - Stagnation unter Knäbel

Fußball HSV-Umbruch: Beiersdorfer macht's im Alleingang - Stagnation unter Knäbel

Dietmar Beiersdorfer (52) will den Hamburger SV in Zukunft als Vorstandschef und Sportdirektor im Alleingang wieder in die Erfolgsspur führen. Nach der Trennung von Peter Knäbel, Direktor Profi-Fußball, wird er beide Aufgaben ausfüllen und bezeichnet sich als Dauerlösung.

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HSV-Umbruch: Beiersdorfer macht's im Alleingang - Stagnation unter Knäbel

Quelle: Hasan BRATIC / PIXATHLON/SID-IMAGES

Hamburg. "Ich habe das über Jahre hinweg getan und habe die Kompetenzen, das auszuüben. Ich mache das", sagte Beiersdorfer am Montag über seine zusätzliche Arbeit als Kaderplaner.

Zudem wird er Vorsitzender der HSV-Fußball-AG bleiben. "Ich habe mich noch nie vor Arbeit gedrückt. Das wird aufwendig, klar", sagte Beiersdorfer, der bereits von 2003 bis 2009 Sportchef beim HSV war und vor zwei Jahren als Klubchef an die Elbe zurückkehrte.

Die ganz großen Erwartungen mit der Installation Beiersdorfers haben sich seitdem nicht erfüllt. 2015 schaffte der Verein den Klassenerhalt wie ein Jahr zuvor in der Relegation, in dieser Saison kämpften die Hanseaten erneut lange gegen den Abstieg, ehe am vergangenen Wochenende trotz der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg die Rettung gelang. Beiersdorfer gestand deshalb auch Fehler ein, gab sich aber kämpferisch.

"Wir werden hart daran arbeiten, einen Schritt weiter zu kommen", sagte Beiersdorfer und kündigte Gespräche mit Spielern an, deren Verträge beim HSV auslaufen (Emir Spahic, Gojko Kacar, Ivo Ilicevic). Auch mit potenziellen Zugängen (Angreifer Bobby Wood, Torwart Christian Mathenia) wird Kontakt gesucht.

Unter Knäbel sah Beiersdorfer, der den 49-Jährigen vor zwei Jahren beim Schweizer Fußball-Verband loseiste, zuletzt nur noch Stagnation. "Das kam nicht von heute auf morgen. Die Situation hat sich nicht verbessert", sagte Beiersdorfer: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass das in Zukunft besser wird."

© 2016 SID

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