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Halbzeittext Norwegen-Deutschland: Führung durch Müller und Kimmich

Fußball Halbzeittext Norwegen-Deutschland: Führung durch Müller und Kimmich

Fußball-Weltmeister Deutschland ist auf einem guten Weg zum erhofften Traumstart in die Mission Titelverteidigung. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw führt in Oslo gegen Norwegen zur Pause verdient mit 2:0. Thomas Müller beendete nach 603 Minuten ohne Tor seine Durststrecke in der DFB-Elf und brachte diese in Front (15.), Joshua Kimmich (45.) erhöhte mit seinem ersten Länderspieltor.

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Halbzeittext Norwegen-Deutschland: Führung durch Müller und Kimmich

Quelle: PIXATHLON/SID-IMAGES

Oslo. Löw vertraute im ersten Spiel der WM-Qualifikation im Ullevaal-Stadion noch neun Helden von Rio 2014. Kimmich und Jonas Hector auf den defensiven Außenbahnen waren die einzigen beiden Spieler in der Startelf, die nicht zum Triumph in Brasilien beigetragen hatten. Und der Bundestrainer kehrte nach dem Test gegen Finnland (2:0) auch wieder zum gewohnten 4-2-3-1-System zurück.

Allerdings hatte er seine Stars zuvor aufgefordert, nur ja nicht wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen. Schnelleres Umschalten in den Angriffsmodus nach Balleroberungen sowie mehr Schärfe vor dem Tor waren dabei seine wichtigsten Punkte. Für Letzteres sollte in Abwesenheit von Mario Gomez die "falsche Neun" Mario Götze sorgen. Doch der Dortmunder tat sich erneut schwer in der Rolle als einzige Spitze. Müller war häufiger anspielbar und drang auch öfter in die Gefahrenzone vor.

Von Norwegen, das auf Kapitän Per Ciljan Skjelbred von Hertha BSC verzichten musste, hatte der Weltmeister kaum etwas zu befürchten. Die Nummer 50 der Welt gewährte dem Favoriten im Mittelfeld viele Freiheiten, und auch die Kontertaktik des Außenseiters verfing selten. Nach einem missratenen Klärungsversuch von Kimmich hatte der frühere Gladbacher Joshua King dennoch die Chance zum Ausgleich. Sein Schuss, nach dem sich der neue Kapitän Manuel Neuer vergeblich streckte, strich knapp übers Tor (24.).

Müller traf nach Vorarbeit von Regisseur Mesut Özil aus dem Gewühl heraus mit seinem schwachen linken Fuß. Kimmich (17.) und erneut Müller (25.) hatten weitere Chancen, scheiterten aber an Rune Jarstein im norwegischen Tor. Der Hertha-Profi hatte den Vorzug vor Örjan Nyland (FC Ingolstadt) erhalten.

Nach rund 25 Minuten verflachte die Partie merklich. Deutschland tat sich immer schwerer, wie von Löw gefordert in den Sechzehner zu kommen. Die Angriffsbemühungen wirkten zunehmend uninspiriert, es fehlten zündende Ideen und im Angriffszentrum eine feste Anspielstation. Eben ein echter Stürmer, der Gegenspieler bindet und wirkliche Torgefahr ausstrahlt.

© 2016 SID

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