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Hamburg atmet auf: HSV dreht Partie gegen Gladbach

Fußball Hamburg atmet auf: HSV dreht Partie gegen Gladbach

Kollektives Aufatmen beim Bundesliga-Dino: Der Hamburger SV hat seine Ergebniskrise beendet und im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga drei Big Points gesammelt.

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Hamburg atmet auf: HSV dreht Partie gegen Gladbach

Quelle: Von Christoph STUKENBROCK / PIXATHLON/SID

Hamburg. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia besiegte Borussia Mönchengladbach mit 3:2 (2:1) und feierte nach einer Sieglos-Serie von sechs Spielen einen ungemein wichtigen Erfolg.

Die Hanseaten ließen sich auch vom frühen 0:1-Rückstand durch Fabian Johnson (14.) nicht beirren und drehten noch vor der Pause binnen drei Minuten die Partie. Zunächst profitierte der HSV von einem Eigentor von Martin Hinteregger (38.), dann markierte ausgerechnet Artjoms Rudnevs (41.) bei seinem Startelf-Debüt das 2:1. Für die Entscheidung sorgte Ivo Ilicevic (80.), Raffael gelang nur noch der Anschlusstreffer (88.).

"Wir haben das Spiel leider hergeschenkt. Wir haben den Ball zu leicht hergegeben. Das ist extrem ärgerlich", sagte Gladbachs Manager Max Eberl bei Sky. Trainer André Schubert ergänzte: "Wir haben das Spiel total kontrolliert, sind in Führung gegangen. Dann waren wir viel zu leichtsinnig, nicht mehr so konzentriert. Wir haben den Faden verloren und ihn nicht mehr 100-prozentig wiedergefunden."

Für die Borussia wird die eklatante Auswärtsschwäche allmählich zum Problem. Seit vier Spielen wartet das Team von Coach André Schubert in der Fremde inzwischen auf einen Dreier und fiel erstmals seit dem zehnten Spieltag wieder aus den Europacupplätzen.

Dem HSV war die Verunsicherung von den Rückschlägen der vergangenen Wochen zunächst deutlich anzumerken. Nach vorne ging wenig, hinten präsentierten sich die Norddeutschen beim Gegentor schläfrig. Erst nach dem Rückstand wachten die Gastgeber auf, erkämpften sich ein Übergewicht und drehten die Partie durch ein klares Chancenplus verdient.

Im Hamburger Volkspark waren zunächst jedoch alle Augen auf Josip Drmic gerichtet. "Ich treffe alte Kumpels und gute Freunde. Auf einmal stehst du ihnen gegenüber und gibst alles gegen sie, um zu gewinnen. Das ist schon besonders", sagte Drmic, der bis vor zwei Wochen noch für Mönchengladbach gespielt hatte, vor der Partie und unterstrich: "Wichtig ist, dass wir erfolgreich sind."

Danach sah es anfangs vor 56.706 Zuschauern allerdings ganz und gar nicht aus. Nachdem der bemühte Schweizer Nationalspieler bei der ersten Hamburger Offensivaktion mit einem Schuss an seinem Landsmann Yann Sommer im Borussen-Kasten gescheitert war, ging es auf einmal blitzschnell in die andere Richtung. Über Raffael landete der Ball auf dem rechten Flügel bei Thorgan Hazard, dessen Flanke Johnson aus kurzer Distanz zur verdienten Gladbacher Führung über die Linie drückte.

Bereits vier Minuten später hätten die Hamburger ausgleichen müssen. Nach einem kapitalen Ballverlust von Borussen-Kapitän Granit Xhaka standen plötzlich vier (!) Rothosen allein vor dem Gäste-Kasten - vertändelten in Person von Lewis Holtby allerdings kläglich.

Die ungewollte Slapstick-Einlage entpuppte sich für die Hausherren jedoch als Weckruf. Die Labbadia-Elf wirkte nun deutlich entschlossener, setzte den Gegner schon in dessen Hälfte permanent unter Druck und kam zu Chancen. Fast logische Folge war der Ausgleich. Nach einer Ecke köpfte Innenverteidiger Cléber zunächst an die Latte, bevor Hinteregger den Nachschuss von Gideon Jung unhaltbar in die lange Ecke abfälschte.

Dann schlug die Stunde von Rudnevs. Der Lette, den Labbadia für den zuletzt formschwachen Pierre-Michel Lasogga in die Startelf befördert hatte, lief Oscar Wendt nach einem weiten Ball von Keeper René Adler auf und davon und vollendete eiskalt in die lange Ecke.

Im zweiten Abschnitt blieben die Hamburger das bessere Team, verpassten aber trotz Chancen von Drmic (53.) und Rudnevs (75.) zunächst das vorentscheidende dritte Tor zu erzielen. Für die im zweiten Abschnitt schwachen Rheinländer vergab Hazard freistehend die größte Möglichkeit zum Ausgleich (74.).

© 2016 SID

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