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Höwedes über die Schalker Talfahrt: "Eine Mentalitätsfrage"

Fußball Höwedes über die Schalker Talfahrt: "Eine Mentalitätsfrage"

Kapitän Benedikt Höwedes vom Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04 setzt auf den Teamgeist, um die Talfahrt im Fußball-Oberhaus zu beenden. "Ich glaube, das Schlimmste, das wir jetzt machen können, ist, uns in Selbstmitleid zu ertränken und mit der Situation zu hadern.

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Höwedes über die Schalker Talfahrt: "Eine Mentalitätsfrage"

Quelle: PIXATHLON/SID-IMAGES

Gelsenkirchen. Jetzt sind wir als Typen gefragt, an dieser Situation zu wachsen, auch als Mannschaft", sagte der Weltmeister im Sport1-Interview. Die augenblickliche Krise "ist eine Mentalitätsfrage".

Wenn jemand versuche, sich alleine dagegenzustemmen, "funktioniert das nicht", so der Abwehrspieler, "wenn sich einer wichtiger nimmt als die Mannschaft, funktioniert es auch nicht. Die Mannschaft muss geschlossen als Einheit herauskommen und jeder muss für den anderen auf dem Platz arbeiten. Dann schaffen wir das auch".

Am Donnerstag (19.00 Uhr/Sky und Sport1) haben die Königsblauen in der Europa League gegen den österreichischen Meister RB Salzburg die Chance, wieder einen Sieg einzufahren. Im ersten Europacup-Gruppenspiel bei OGC Nizza hatte es einen 1:0-Erfolg gegeben.

In Nizza habe S04 gezeigt, was in der Mannschaft stecke. "Wir hatten eine hohe Mentalität, eine große Laufbereitschaft und einen guten Zug zum Tor. Wenn wir das wieder umsetzen, werden wir auch gegen Salzburg gewinnen und auch danach erfolgreich sein", betonte der 28-Jährige. Aber das seien Grundtugenden, "die wir einfach auf den Platz bringen müssen. Das hat zuletzt ein wenig gefehlt".

Höwedes: "Fakt ist, dass etwas passieren muss. Es werden alle möglichen Maßnahmen getroffen, die dazu beitragen können, dass wir aus dieser schwierigen Situation wieder herauskommen. Wenn dazu gehört, die Tabelle in die Kabine zu hängen, dann ist das so."

Höwedes appelliert an die Mitspieler: "Jetzt ist die Zeit gekommen, wo wir alle unseren Mann stehen müssen. Dann kommen einfachste Dinge auch wieder zum Tragen und das Glück kommt wieder zurück. Dann kriegt man auch in der 90. Minute noch einen Elfmeter."

© 2016 SID

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