Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Infantino bekräftigt: WM 2022 bleibt in Katar - neues Aufsichtsgremium soll Arbeitsbedingungen überwachen

Fußball Infantino bekräftigt: WM 2022 bleibt in Katar - neues Aufsichtsgremium soll Arbeitsbedingungen überwachen

Der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino hat trotz der Kritik am Gastgeber erneut bekräftigt, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar ausgetragen wird.

Voriger Artikel
HSV und St. Pauli: Gemeinsam für die Flüchtlingshilfe
Nächster Artikel
Vater Hummels: "Auch ManCity kann sehr interessant sein"

Infantino bekräftigt: WM 2022 bleibt in Katar - neues Aufsichtsgremium soll Arbeitsbedingungen überwachen

Quelle: KARIM JAAFAR / SID-IMAGES

Doha. "Natürlich wird die WM dort stattfinden", sagte der Boss des Weltverbandes FIFA am Freitag am Rande seines Besuchs in Doha/Katar.

Mit Blick auf die teilweise desaströsen Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen nahm Infantino die katarische Regierung jedoch in die Pflicht und kündigte an, ein Aufsichtsgremium mit unabhängigen Mitgliedern zu gründen, das die Bedingungen fortlaufend überwachen werde.

Er habe die jüngste Diskussionen um die FIFA und die Menschenrechte intensiv verfolgt und sei "sehr erfreut über die positive Reaktion" der Behörden auf das neue Aufsichtsgremium, sagte der 46 Jahre alte Schweizer: "Ich habe die zahlreichen Maßnahmen der Regierung gesehen, um die Bedingungen zu verbessern. Und ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch wenn weitere Herausforderungen warten."

Infantino habe im Gespräch mit Scheich Tamim Bin Hamad Al-Thani deutlich gemacht, dass sich die Arbeitsbedingungen in Katar an den internationalen Standards orientieren müssten. "Eine Weltmeisterschaft auszutragen, ist eine Möglichkeit und Chance, nachhaltig für faire Bedingungen für alle Arbeiter in Katar zu sorgen", sagte Infantino und bekräftigte: "Ich werde die Behörden beim Wort nehmen und erwarte, dass den Worten auch Taten folgen."

Jüngst hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International von Infantino ein stärkeres Engagement für die Menschenrechte im WM-Gastgeberland gefordert. "Er hat die einzigartige Möglichkeit zu zeigen, dass während seiner Präsidentschaft die Menschenrechte gestärkt werden", hatte Amnesty-Sprecher Mustafa Qadri am Mittwoch gesagt. Es sei "essentiell", dass der Fußball-Weltverband Katar auffordere, gegen die "systematische Ausbeutung" von Arbeitern auf den WM-Baustellen vorzugehen.

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
"Recken" gegen Göppingen

Am Ende stand es 28:28 für die "Recken" im Spiel gegen Frisch Auf Göppingen in der Tui-Arena. 

Bei SmartBets findest du die besten Wettquoten für Hannover 96.
Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
20. November 2017 - Frerk Schenker in Allgemein

18 Kilometer – 18 Eisenmänner – wir machen euch fit für den Steelman am 3. Dezember auf der Pferderennbahn in Langenhagen. Schon jetzt steht fest: Die vierte Auflage wird Rekorde brechen.

mehr