Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Innenminister rügt Hansa-Chef nach Krawallen: "Taten folgen lassen"

Fußball Innenminister rügt Hansa-Chef nach Krawallen: "Taten folgen lassen"

Nach den Ausschreitungen beim Drittliga-Fußballspiel zwischen Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg rückt Rostocks Vorstands-Chef Michael Dahlmann in die Kritik.

Voriger Artikel
Aogo in Hamburg wieder im Schalker Kader
Nächster Artikel
Gladbach in Stuttgart ohne Jantschke - Drmic-Einsatz fraglich

Innenminister rügt Hansa-Chef nach Krawallen: "Taten folgen lassen"

Quelle: Sebastian Wells / / SID-IMAGES/PIXATHLON

Rostock. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) und Rostocks Polizeipräsident Michael Ebert attackierten Dahlmann laut Ostseezeitung ungewohnt scharf.

Caffier sah nach den erneuten Krawallen "ganz klar den Vorstand und seinen Vorsitzenden in der Pflicht, den geäußerten Beteuerungen auch Taten folgen zu lassen". Der Verein trage die Verantwortung für die Sicherheit im Stadion.

Ebert griff den Hansa-Chef ebenfalls an. "Ich würde mich freuen, wenn der Vorstandsvorsitzende die Phase der plakativen Entrüstung verlassen und wieder zu einer Zusammenarbeit mit den gesellschaftlichen Partnern zurückfinden würde", sagte der Polizeichef der Hansestadt und warf Dahlmann populistisches Auftreten vor.

Dahlmann hatte auf Krawalle mit verbaler Entrüstung reagiert. "Wir sind sauer und wütend über das, was dort passiert ist. Ich persönlich bin tief betroffen darüber, dass auch Menschen verletzt wurden", so der Hansa-Chef: "Es ist eine Grenze erreicht, jetzt ist Schluss."

Offenbar hat Dahlmann im Vorfeld der Partie nicht optimal mit der Polizei kooperiert. Caffier forderte, "dass der Vorstand auch wieder auf die Polizei zugeht und sich mit ihr und nicht mit der Fanszene bespricht." Irgendwie müsse die Pyrotechnik ja in die Blöcke des Stadions kommen. Laut Innenminister sollten unbedingt Ausschlussverfahren und die Aberkennung der Mitgliedschaften in Erwägung gezogen werden.

Fans von beiden Klubs hatten sich am Mittwochabend mit Feuerwerkskörpern beschossen. Vor und nach der Partie kam es zu gewaltsamen Übergriffen. Zudem hatten 100 vermummte Chaoten aus dem Hansa-Umfeld die neue Polizeizentrale in Rostock angegriffen.

Der Klub ergriff bereits Maßnahmen und schloss für das nächste Heimspiel gegen Dynamo Dresden am 3. Oktober (14.00 Uhr) die Südtribüne im Ostseestadion. Damit werden rund 2500 zur Ultraszene gehörende Fans vom Derby ausgeschlossen. Dahlmann will durchdrücken, dass Karten, die bereits verkauft sind, nicht ersetzt werden. Juristische Folgen befürchtet der Klubchef offenbar nicht.

Allerdings ist noch nicht sicher, ob die Ultras tatsächlich draußen bleiben. Kurioserweise sind noch 8000 Karten für das Spiel im freien Verkauf. Kritik am Sicherheitssystem für das brisante Derby wies Dahlmann zurück: "Wir haben alles Erdenkliche gemacht, auch in Abstimmung mit dem Gastverein und DFB."

? 2015 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr