Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Kabinett beschließt Gesetzentwurf zu Wettbetrug

Fußball Kabinett beschließt Gesetzentwurf zu Wettbetrug

Das Bundeskabinett hat den von Bundesjustizminister Heiko Maas vorgelegten Gesetzentwurf zur Strafbarkeit von Sportwettbetrug und der Manipulation von Wettbewerben beschlossen.

Voriger Artikel
Medien: Van Gaal will nicht Oranje-Sportdirektor werden
Nächster Artikel
EM-Umfrage: Nur 43,4 Prozent glauben an deutschen Titel in Frankreich

Kabinett beschließt Gesetzentwurf zu Wettbetrug

Quelle: TOBIAS SCHWARZ / SID-IMAGES

Berlin. "Mit dem heute beschlossenen Gesetzentwurf zeigen wir Betrug und Manipulation im Sport die rote Karte", sagte Maas.

Sport habe eine riesige gesellschaftliche Bedeutung, betonte der Minister. Man müsse alles tun, um die Glaubwürdigkeit des Sports zu schützen. "Betrug und Manipulation müssen wir mit den Mitteln des Strafrechts entgegentreten. Die bisherigen Sanktionsmöglichkeiten haben sich als unzureichend erwiesen", meinte Maas.

Auch der für den Sport zuständige Bundesinnenminister Thomas de Maizière begrüßte den Entwurf. "Nach dem Anti-Doping-Gesetz ist dies ein weiterer wichtiger Schritt hin zu mehr Fairness im Sport", sagte der CDU-Politiker.

Wie bekannt wurde, sieht der Entwurf in besonders schweren Fällen des Sportwettbetruges und der Spielmanipulation eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor. Darüber hinaus werde für die neuen Straftatbestände "unter besonderen Voraussetzungen eine Befugnis zur Überwachung der Telekommunikation geschaffen", hieß es in einer Mitteilung des Bundesjustizministeriums.

Auch in den Verbänden stieß der Gesetzentwurf auf ein positives Echo. "Mit dem Gesetz gegen Spielmanipulation wird die Integrität des sportlichen Wettbewerbs umfassend geschützt", sagte der erste DFB-Vizepräsident Rainer Koch: "Die große gesellschaftliche und auch wirtschaftliche Bedeutung des Sports rechtfertigt es, das Strafrecht als ultima ratio zur Wahrung der Integrität des Wettbewerbs einzusetzen."

Auch DFL-Boss Christian Seifert begrüßte den Vorstoß. Der Entwurf stelle einen wichtigen Schritt zum Schutz der Integrität des Sports dar. "Der Kampf gegen die wachsende Bedrohung durch organisierte Kriminalität im globalen Maßstab erfordert auch in diesem Bereich unbedingt den Einsatz des Strafrechts", sagte Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL).

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr