Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Karlsruhe stoppt Dynamos Aufwärtstrend vorerst

Fußball Karlsruhe stoppt Dynamos Aufwärtstrend vorerst

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff rief Olaf Janßen seine Mannschaft noch auf dem Platz zu einem Kreis zusammen. Der Trainer von Dynamo Dresden dürfte deutliche Worte gefunden haben, denn mit der Leistung bei der klaren 0:3 (0:2)-Niederlage beim starken Aufsteiger Karlsruher SC war Janßen alles andere als zufrieden.

Voriger Artikel
DFB-Frauen gegen Kroatien ohne Bresonik
Nächster Artikel
Aue verschärft Düsseldorfer Krise

Karlsruhe stoppt Dynamos Aufwärtstrend vorerst

Quelle: FIRO

Karlsruhe. "Mit der Art und Weise, wie wir die Torchancen am Ende herschenken, ganz nach dem Motto 'bitte schießt noch ein Tor', darüber bin ich sehr böse", sagte Janßen bei Sky. Dynamos Aufwärtstrend der vergangenen Wochen mit zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage ist jedenfalls vorerst gestoppt. Durch die fünfte Saisonpleite fiel Dynamo in der Tabelle zurück auf den Relegationsplatz 16.

Der KSC rückte dagegen bis auf drei Punkte auf einen Aufstiegsplatz heran. Die Überraschungsmannschaft von Trainer Markus Kauczinski begann hochmotiviert und sorgte durch frühe Tore der Stürmer Rouwen Hennings (8.) und Koen van der Biezen (20.) schnell für klare Verhältnisse. Der eingewechselte Dimitrij Nazarov machte in der 73. Minute den Erfolg für die Badener perfekt.

KSC-Profi Dominic Peitz wies jedoch mögliche Aufstiegsambitionen als "Schwachsinn" zurück und betonte: "Wir wollen Punkte sammeln, bis wir den Klassenerhalt gesichert haben."

Vor 16.520 Zuschauern im Wildparkstadion erholten sich die Gäste aus Dresden nur langsam von den ersten beiden Gegentoren. Dynamo war zwar bemüht, mit direkten Kombinationen gefährlich vor das Tor des Gastgebers zu gelangen, doch die Karlsruher Abwehr stand in der ersten Halbzeit sehr sicher. Dresdens Stürmer Mickael Poté war sichtlich gefrustet: Der Nationalspieler von Benin sah nach einem Revanche-Foul gegen Peitz die Gelbe Karte.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Zuerst verpasste der Dresdner Idir Ouali in der 48. Minute den möglichen Ausgleichstreffer, auf der Gegenseite scheiterte der auffällige Karlsruher Selcuk Alibaz (51.). Die Dresdner spielten nun wesentlich offensiver und boten dem Gegner dadurch mehr Raum für Konter. In der 52. Minute hätte sich das Risiko beinahe ausgezahlt, doch Poté scheiterte in aussichtsreicher Position kläglich.

Als beste Spieler zeichneten sich beim KSC Peitz und Torhüter Dirk Orlishausen aus. Dresden hatte in Robert Koch und Anthony Losilla seine auffälligsten Akteure.

© 2013 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Jedermann-Rennen der "Nacht von Hannover" 2017

Über 1000 Teilnehmer fahren bei der HAZ-Jedermann-Tour mit. An etlichen Fanfesten in Stadt und Region werden die Fahrer angefeuert.

Bei SmartBets findest du die besten Wettquoten für Hannover 96.
Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
30. Juli 2017 - Norbert Fettback in Allgemein

Es hätte so ein schöner Tag werden können. Und ein Radrennen, an das man sich später gern erinnert.

mehr