Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 1 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Katar: WM-Organisatoren untersuchen Tod eines indischen Arbeiters

Fußball Katar: WM-Organisatoren untersuchen Tod eines indischen Arbeiters

Die Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar werden den Tod eines indischen Arbeiters auf einer WM-Baustelle untersuchen. Dies kündigte das zuständige Supreme Committee for Delivery & Legacy an.

Voriger Artikel
ProFans ruft zu Protesten gegen Montagsspiele auf
Nächster Artikel
Godin und Carrasco wieder im Atletico-Kader

Katar: WM-Organisatoren untersuchen Tod eines indischen Arbeiters

Quelle: KARIM JAAFAR / SID-IMAGES

Doha. Es wurde jedoch schon bestritten, dass der Tod des Arbeiters im Zusammenhang mit den Bedingungen auf den Baustellen für die WM-Endrunde 2022 zu stellen sei.

Der 48-jährige Jaleshwar Prasad war am vergangenen Mittwoch verstorben. Auch durch die Einlieferung in ein Krankenhaus konnte er nicht mehr gerettet werden. Die genaue Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben, es handelte sich jedoch laut offizieller Version um einen akuten Herzstillstand.

Erst vor Kurzem hatte Gianni Infantino, der neue Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, Katar einen Besuch abgestattet, um sich über den Stand der Vorbereitung zu informieren. Amnesty International hatte von Infantino ein stärkeres Engagement für die Menschenrechte im WM-Gastgeberland Katar eingefordert.

"Er hat die einzigartige Möglichkeit zu zeigen, dass während seiner Präsidentschaft die Menschenrechte gestärkt werden", hatte Amnesty-Sprecher Mustafa Qadri gesagt. Es sei "essentiell", dass der Fußball-Weltverband Katar auffordere, gegen die "systematische Ausbeutung" von Arbeitern auf den WM-Baustellen vorzugehen.

In der Vergangenheit waren wiederholt die Bedingungen für die Tausende Arbeiter auf den EM-Baustellen kritisiert worden. Angeprangert wurde unter anderem das Kafala-System, das nicht selten zu sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen führt.

Mehr als 5000 Bauarbeiter aus Nepal, Indien und Bangladesch sind auf den WM-Baustellen im Einsatz. Häufig wurde die zum Teil immer noch menschenunwürdige Wohnsituation der Gastarbeiter durch internationale Gewerkschaften gerügt.

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Die „Recken“ verlieren gegen THW Kiel

Die „Recken“ haben in der Handball-Bundesliga mit 26:27 gegen Rekordmeister THW Kiel verloren.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
26. März 2017 - Norbert Fettback in HAZ-Laufgruppe

Schon 41 und immer noch erstaunlich frisch. Und attraktiv dazu: Der Springe-Deister-Marathon hat sich bei seiner 41. Auflage selbst übertroffen.

mehr