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Kein Sieger im Duell der "Kiezkumpel" zwischen Frankfurt und Hertha

Fußball Kein Sieger im Duell der "Kiezkumpel" zwischen Frankfurt und Hertha

Eintracht Frankfurt hat sich im Duell der Berliner "Kiezkumpel" noch einen Punkt erkämpft. Das Team von Trainer Niko Kovac holte nach doppeltem Rückstand noch ein 3:3 (2:1) gegen Hertha BSC.

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Kein Sieger im Duell der "Kiezkumpel" zwischen Frankfurt und Hertha

Quelle: Von Jan MIES und Nicolas REIMER / pixathlon/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. Mit zehn Punkten aus fünf Spielen dürften aber sowohl der Ex-Herthaner Kovac als auch sein ehemaliger Teamkollege Pal Dardai auf der Berliner Bank zufrieden sein.

Vedad Ibisevic brachte die Gäste per Foulelfmeter in Führung (19.). Marco Fabian (39.) und Alexander Meier (45.) drehten dann zunächst das Spiel. Doch wieder Ibisevic (58.) und der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Alexander Esswein (65.) führten die Gäste vorerst zurück auf die Siegerstraße. Michael Hector (90.+2) traf schließlich zum Endstand.

Vor 45.000 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena vermieden beide Teams in der Anfangsviertelstunde das Risiko, wobei der Spielaufbau der Gäste aus Berlin geplanter wirkte. Dafür hatte Frankfurts Danny Blum in der vierten Minute die erste gute Chance des Spiels. Hertha-Torwart Rune Jarstein war bei dem Linksschuss aber zur Stelle.

Ibisevic durfte dann vom Punkt ran, weil der Schweizer Haris Seferovic zuvor gegen Valentin Stocker im Strafraum einen Schritt zu spät kam und seinen Landsmann zu Fall brachte. Die Entscheidung von FIFA-Schiedsrichter Felix Brych (München) war vertretbar.

Dardai und Kovac, die als Profis drei Spielzeiten lang zusammen im Hertha-Mittelfeld aufgeräumt hatten, bewegten sich fast ausschließlich am äußersten Rand ihrer jeweiligen Coaching-Zonen und riefen immer wieder neue Anweisungen auf den Platz. Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic, der als Aktiver ein Jahr im Hertha-Trikot aufgelaufen war, litt mit der Kovac-Elf, die etwas Zeit brauchte, um sich von der Berliner Führung zu erholen.

In ihrem 800. Bundesliga-Heimspiel drehten die Hessen dann aber innerhalb von sechs Minuten auf. Zunächst schloss Fabian einen Konter nach einer Berliner Ecke mustergültig ab, ehe Meier kurz vor dem Halbzeitpfiff genau da stand, wo ein Stürmer stehen muss. Der 33-Jährige staubte im Fünfmeterraum ab.

Nach der Pause beherrschten die Gastgeber für zehn Minuten das Geschehen. Die Hessen verpassten aber das schnelle dritte Tor, das unter anderem Seferovic mit seinem Distanzschuss in der 53. Minute hätte erzielen können. Das bestraften Ibisevic und Esswein eiskalt. In der Nachspielzeit traf Hector dann per Kopf zum Ausgleich.

Beste Spieler der Eintracht waren Blum und Fabian, bei der Hertha überzeugten die Torschützen Ibisevic und Esswein.

© 2016 SID

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