Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 8 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Klub-Chefs Hofmann und Schade sicher: 50+1 wird fallen

Fußball Klub-Chefs Hofmann und Schade sicher: 50+1 wird fallen

Die TV-Milliarden aus England werden die Fußball-Bundesliga auf kurz oder lang zur Abschaffung der 50+1-Regel verleiten. Diese Meinung vertraten am Montag beim SpoBis in Düsseldorf die Klub-Chefs Klaus Hofmann (FC Augsburg) und Michael Schade (Bayer Leverkusen).

Voriger Artikel
Inler oder Sanogo: HSV will wohl noch einen Mittelfeldspieler holen
Nächster Artikel
Podolski-Comeback bei Galatasaray rückt näher

Augsburg-Präsident Hofmann: 50+1 wird fallen - "Werden uns über Spieler wie Feulner freuen"

Quelle: Bernd Feil/M.i.S. / PIXATHLON/SID-IMAGES

Düsseldorf. "Sie muss nicht fallen, aber sie wird fallen", sagte Schade: "Weil viele Druck machen werden. Es ist eine Möglichkeit, um die entstehende Lücke zu England zu schließen." Hofmann äußerte, die Liga werde "die ersten drei Jahre durchstehen. Sollte es länger als drei Jahre gehen, wird es akute Folgen haben."

Dann werde "sicher auch der Schrei nach der Abschaffung der 50+1-Regel laut, weil wir in Europa, außer Bayern München und vielleicht Borussia Dortmund, nichts mehr gewinnen können. Und ich fürchte, dann wird man sich schrittweise von 50+1 verabschieden." Dann werde sicher auch der FCA "mit Investoren zusammenarbeiten, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht brauchen". Hofmann ist sich sicher, dass "wenn jemand den Rechtsweg beim Europäischen Gerichtshof gegen 50+1 gehen wird, er sehr gute Chancen hat. Auch wenn mir und vielen anderen das nicht gefällt."

Falls die englische Premier League in drei Jahren einen ähnlich dotierten Vertrag wie jetzt abschließe, werde es für die Bundesliga schwierig. "Dann wird sich die Bundesliga - und das meine ich nicht despektierlich - über Spieler wie Markus Feulner freuen", betonte Hofmann: "Er ist ein toller Spieler, aber er ist 34 und die Nummer 12 oder 13 bei uns. Aber in paar Jahren wird vielleicht der komplette Rest weggekauft sein."

Schade sieht es nicht ganz so kritisch: "Ja, es wird viel, viel schwerer als bisher, man spürt den Druck. Aber man hat auch im Kampf um gute Spieler durchaus Chancen und Argumente."

Seine Hoffnung zieht Schade aus den Verhandlungen mit den Neuzugängen Charles Aránguiz und Javier Hernández vor der Saison. "Sie hatten finanziell deutlich bessere Angebote aus England. Dort hätten sie um Platz 10 bis 14 gespielt. Aber beide wollten ins Rampenlicht und in die Champions League", berichtete er: "Sie nagen bei uns nicht am Hungertuch, aber haben sich bewusst für den sportlichen Erfolg entschieden. Das macht Hoffnung."

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Die „Recken“ verlieren gegen THW Kiel

Die „Recken“ haben in der Handball-Bundesliga mit 26:27 gegen Rekordmeister THW Kiel verloren.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
26. März 2017 - Norbert Fettback in HAZ-Laufgruppe

Schon 41 und immer noch erstaunlich frisch. Und attraktiv dazu: Der Springe-Deister-Marathon hat sich bei seiner 41. Auflage selbst übertroffen.

mehr