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Knockout in letzter Minute: Mainz scheitert in Fürth

Fußball Knockout in letzter Minute: Mainz scheitert in Fürth

Der FSV Mainz 05 hat sich im DFB-Pokal in letzter Minute überrumpeln lassen und sein erstes Saisonziel verfehlt. Die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt verlor in der zweiten Runde beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth am Mittwochabend mit 1:2 (0:0).

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Knockout in letzter Minute: Mainz scheitert in Fürth

Quelle: Von Silke KEUL / SID-IMAGES/PIXATHLON

Fürth. Dabei sah es gut aus, als der vier Minuten zuvor eingwewechselte Jhon Cordoba (68.) den Europa-League-Teilnehmer Mainzer in Führung schoss. Die Fürther kamen jedoch durch Sercan Sararer zurück (79.), Veton Berisha (90) versetzte dem Favoriten den Knockout.

Unter Schmidt waren die Mainzer schon einmal im Pokal an einem Zweitligisten gescheitert: in der vergangenen Saison gegen 1860 München (1:2). Das sollte sich auf keinen Fall wiederholen. Der Coach warnte vor den spielstarken Gastgebern - letztlich vergeblich.

Die Fürther, Tabellen-13. der 2. Liga, gaben alles. Obwohl sich Mainz meist in der gegnerischen Hälfte tummelte und spielbestimmend war, merkten die Franken schnell, dass sie den höherklassigen Gegner ärgern konnten. In der 17. Spielminute hatten die Gastgeber die erste Torchance: Sebastian Freis schoss den Ball von der linken Strafraumseite knapp rechts am Tor von Jonas Lössl vorbei. Mainz konnte sich auf der anderen Seite kaum gegen die Fürther Abwehr behaupten. Die zunächst einzig nennenswerte Chance gab es in der 28. Minute: Yunus Malli schoss genau auf Fürths Schlussmann Sascha Burchert.

Auch in der zweiten Halbzeit kämpften beide Mannschaften um jeden Meter. Sararer versuchte es in der 47. Spielminute mit einem Schuss, zwei Minuten später vergab Malli die bis dahin beste Mainzer Chance.

In der 68. Minute schien Cordoba die Mainzer erlöst zu haben. Frisch eingewechselt, stand er nach einem Eckball von Malli goldrichtig. Der Ball ging an den linken Innenpfosten und ins Tor. Doch das Spiel kippte, obwohl Cordoba nach dem 1:1 weitere gute Gelegenheiten hatte.

© 2016 SID

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