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Kroatiens Verbandsboss Suker tadelt passive Behörden in der Heimat

Fußball Kroatiens Verbandsboss Suker tadelt passive Behörden in der Heimat

Nach dem skandalösen Verhalten einiger kroatischer Fußball-Fans während des EM-Spiels gegen Tschechien (2:2) hat Verbandspräsident Davor Suker die passive Haltung der nationalen Behörden getadelt.

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Kroatiens Verbandsboss Suker tadelt passive Behörden in der Heimat

Quelle: FABRICE COFFRINI / SID-IMAGES

Saint-Etienne-en-Devoluy. "Wir haben seit 15 Jahren ein Hooliganproblem und keiner kümmert sich darum. Keine Politiker, keine Regierung, keine Richter", sagte der 48 Jahre alte Boss des kroatischen Verbands HNS.

Der Organisation, welcher der frühere Weltklasse-Stürmer seit 2012 vorsteht, seien bei der Bestrafung der Unverbesserlichen die Hände gebunden. "Wir sind nur der Fußball-Verband. Wir können nur Strafen aussprechen von 50.000 oder 100.000 Euro oder Platzsperrren verhängen. Aber mehr können wir nicht tun", sagte Suker.

Das Gruppenspiel in Saint-Etienne war in der 86. unterbrochen worden, weil kroatische Zuschauer Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen hatten. Zudem kam es zu Prügeleien unter den Anhängern auf der Tribüne.

"Das waren vielleicht 100 Leute, die dafür gesorgt haben, dass wir über so etwas sprechen müssen. Sie kommen hier her und zerstören das tolle Spiel", sagte Suker, der bei der Lösung des Problems offenbar völlig verzweifelt ist. "Wenn Sie mir helfen wollen", sagte er den Journalisten, "dann schreiben Sie eine Mail an meine Regierung."

© 2016 SID

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