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Kuba beim Gold-Cup: Flüchtlinge, Visa-Probleme und ein Debakel

Fußball Kuba beim Gold-Cup: Flüchtlinge, Visa-Probleme und ein Debakel

Für Kubas Fußball-Nationalmannschaft ist der Auftakt beim Gold-Cup in den USA und Kanada gründlich daneben gegangen. Nach chaotischen Zuständen vor ihrem Auftaktspiel in Chicago gegen Mexiko gingen die Karibik-Kicker gegen den WM-Teilnehmer mit 0:6 (0:4) unter.

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Kuba beim Gold-Cup: Flüchtlinge, Visa-Probleme und ein Debakel

Quelle: JONATHAN DANIEL / SID-IMAGES/AFP

Chicago. Von einer ausreichenden Konzentration auf die Begegnung mit dem sechsmaligen Gold-Cup-Sieger konnte beim Team von der Zucker-Insel allerdings keine Rede sein. Durch die Flucht eines Spielers sowie Visa-Probleme für Cheftrainer Raul Gonzalez Triana und mehrere Spieler herrschte im Lager der Kubaner in den Stunden vor Anpfiff große Unruhe.

Zunächst musste die Delegation eingestehen, dass Stürmer Keiler Garcia sich vermutlich abgesetzt und in den USA um Asyl gebeten hat. Der Angreifer hatte am Spieltag schon beim Frühstück gefehlt und war auch später nicht wieder zu seiner Mannschaft gestoßen. Gleichzeitig bemühte sich Kubas Teamleitung vergeblich um die Lösung der Reise-Probleme von Triana und gleich sechs Spielern, die nach einem Olympia-Qualifikationsspiel auf Aruba die Insel nicht verlassen und in die USA reisen konnten.

Für das Match gegen Mexiko übernahm zunächst Trianas Assistent Walter Benitez das Kommando auf Kubas Bank. Sein auf 16 Spieler zusammengeschrumpftes Team war gegen "El Tri" allerdings chancenlos.

Mexiko übernahm durch seinen Kantersieg die Tabellenführung in der Vorrundengruppe C. Dahinter folgt Trinidad und Tobago, das sein Auftatspiel gegen Guatemala ebenfalls in Chicago 3:1 (3:0) gewann.

? 2015 SID

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