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Leverkusen stürmt mit Rekord in die Champions League

Fußball Leverkusen stürmt mit Rekord in die Champions League

Mit dem siebten Streich in die Champions League: Die "Serientäter" von Bayer Leverkusen haben das Topspiel gegen den kriselnden Verfolger Hertha BSC mit 2:1 (2:1) gewonnen und vorzeitig das letzte freie Ticket für die Königsklasse gelöst.

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Leverkusen stürmt mit Rekord in die Champions League

Quelle: Von Erik ROOS / SID-IMAGES/FIRO

Leverkusen. Julian Brandt (2.) und Lars Bender (16.) nutzten zwei Hertha-Patzer zum siebten Sieg in Folge, das Team von Trainer Roger Schmidt stellte damit den Vereinsrekord aus den Jahren 2001 und 2015 ein. Vedad Ibisevic (21.) erzielte in einer munteren Begegnung den Anschlusstreffer.

"Als Dritter aus der Saison zu gehen, ist eine tolle Leistung. Am Ende haben wir ein bisschen gezittert, gut, dass es aber so ausgegangen ist", sagte Brandt bei Sky. "Nach dem 0:2 machen wir ein gutes Spiel, ein Unentschieden hätten wir verdient gehabt. Das war eine gute Leistung nach dem 0:2", äußerte Hertha-Coach Pal Dardai, "es war mehr drin."

Zwei Spieltage vor Saisonende ist die Werkself somit nicht mehr vom dritten Platz zu verdrängen und nimmt ab September zum vierten Mal in Folge an der Champions League teil. Eng wird es dagegen für die Hertha, die nach nur einem Punkt aus fünf Spielen erstmals in der Rückrunde auf den fünften Rang abrutschte. Platz sieben und die Rückkehr nach Europa ist der Hertha aber seit Samstag sicher.

Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena erwischte Leverkusen einen Traumstart: Nach nur 76 Sekunden nutzte Brandt einen Stellungsfehler von Peter Pekarik und schloss mit links ins lange Eck ab. Der Angreifer, der am Montag 20 Jahre alt wird, traf damit im sechsten Bundesliga-Spiel in Folge. Als Teenager hatte eine solche Serie bislang nur Dieter Müller (1. FC Köln) Anfang 1974 geschafft.

Die Hertha war nach dem frühen Schock zwar um ein geordnetes Spiel bemüht, die neuformierte Bayer-Abwehr mit Weltmeister Christoph Kramer als Innen- und Bender als Rechtsverteidiger stand aber sicher. Zunächst kaum geprüft wurde Torwart Bernd Leno, der kurz vor dem Spiel erklärt hatte, auch in der kommenden Saison für Leverkusen zu spielen.

Für das frühe 2:0 sorgte stattdessen Bender. Nach einem Freistoß sah Herthas Abwehr erneut äußerst schlecht aus, Bayers Abwehrspieler durfte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor stochern. Kurz darauf brachte Ibisevic die Hertha zurück ins Spiel, als er die erste echte Chance der Gäste per Kopf zu seinem zehnten Saisontor nutzte.

Nach dem turbulenten Beginn ließen es beide Teams etwas ruhiger angehen, Leverkusen kontrollierte das Spiel aber mit Passgenauigkeit und viel Übersicht. Das änderte sich auch nach der Pause zunächst nicht: Bayer bestimmte, Hertha hoffte auf Konter. In der 52. Minute lief Javier Chicharito Hernández allen auf und davon, Herthas Schlussmann Rune Jarstein rettete zu Ecke.

Wenig später beförderte auf der Gegenseite Niklas Stark den Ball zwar freistehend aus zehn Metern über das Tor (55.), läutete so aber eine druckvolle Schlussphase der Berliner ein.

Beste Leverkusener waren die Torschützen Brandt und Bender. Bei der Hertha wussten Tolga Cigerci und Torhüter Jarstein zu gefallen.

© 2016 SID

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