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Ligaverband unterzeichnet "Berliner Erklärung"

Fußball Ligaverband unterzeichnet "Berliner Erklärung"

Im Kampf gegen Homophobie und um Vielfalt, Respekt und Akzeptanz hat nun auch der deutsche Profi-Fußball ein deutliches Zeichen gesetzt: Seit Mittwoch gehört der Ligaverband zu den Unterzeichnern der "Berliner Erklärung", mit der sich prominente Vertreter aus Sport und Politik gegen Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit im Sport einsetzen.

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Ligaverband unterzeichnet "Berliner Erklärung"

Quelle: FIRO

Frankfurt am Main. "Weltoffenheit und Toleranz müssen Markenzeichen der Bundesliga sein. Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis gegen Homophobie. Die sexuelle Orientierung darf genauso wenig wie Hautfarbe oder Religion ein Vorwand für Ausgrenzung und Ablehnung sein", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball: "Es ist beschämend, dass es auch in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist, wenn sich Menschen zu ihrer Homosexualität bekennen. Alle gesellschaftlichen Kräfte sind daher gefordert."

Neben dem Ligaverband unterstützen 38 Vereine und Institutionen die von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld initiierte Erklärung, zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß, Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Der DFB hatte bereits Mitte Juli unterschrieben und angekündigt, an seine Regional- und Landesverbände sowie an seine rund 26.000 Vereine eine Broschüre mit dem Titel "Fußball und Homosexualität" verschicken zu wollen.

Das Thema Homophobie hatte im Fußball immer wieder für Diskussionen gesorgt. Offen ist vor allem die Frage, ob sich ein homosexueller Fußballer outen sollte, oder nicht. "Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich einem Spieler noch nicht guten Gewissens zu einem öffentlichen Coming-out raten", hatte Rauball der Sport Bild Ende Juli gesagt. Bislang hat sich noch kein Bundesligaspieler öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt.

Gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Sportpsychologische Beratung und Betreuung der Universität Vechta entwickelt die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld auch Bildungsmodule zur Sensibilisierung und zur Steigerung der Akzeptanz von Schwulen und Lesben im Sport. Untersucht wird, welche Maßnahmen vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu mehr Akzeptanz beitragen helfen.

"Mit unserem Bildungs- und Forschungsprojekt 'Fußball für Vielfalt' - Fußball gegen Homophobie' möchten wir ein vorurteilsfreies Klima im Fußballsport fördern, das eine Kultur gelebter Vielfalt auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung und Achtung schafft", sagte Jörg Litwinschuh, Geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

© 2013 SID

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