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Löws EM-Elf: Problemzone rechts hinten

Fußball Löws EM-Elf: Problemzone rechts hinten

Bundestrainer Joachim Löw hat seinen Kader für die EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) keine 50 Tage bis zur Bekanntgabe seines vorläufigen Aufgebots am 17. Mai offenbar weitgehend im Kopf.

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Löws EM-Elf: Problemzone rechts hinten

Quelle: firo Sportphoto/ Jürgen Fromme / FIRO/SID-IMAGES

München. "Die Tür ist immer noch offen", sagte Löw nach dem Ausrufezeichen gegen den viermaligen Weltmeister, fügte jedoch an: "Aber die Entscheidung wird relativ leicht sein, wenn alle fit bleiben."

Der Nachsatz darf als Hinweis darauf gelten, dass neben dem Gros des Kaders sogar das der Startelf für das erste Gruppenspiel am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine bereits nahezu fix ist. In Löws Stammformation sind im Falle der rechtzeitigen Genesung von Kapitän Bastian Schweinsteiger und Abwehrchef Jerome Boateng eigentlich nur noch eineinhalb Positionen offen.

Im Tor ist Manuel Neuer unumstritten. Davor verteidigt Mats Hummels neben Boateng im Zentrum, links hat Löw dem Kölner Jonas Hector eine Startplatzgarantie gegeben. Bleibt die Problemzone rechts hinten, wo Emre Can trotz eines wackligen Auftritts gegen England (2:3) die besten Karten hat.

Im Mittelfeld neben Schweinsteiger oder dessen ersten Vertreter Sami Khedira ist Toni Kroos, der gegen England und Italien jeweils das 1:0 besorgte, ein Platz sicher. Thomas Müller ist als Anführer der Offensive ebenso unumstritten wie Mesut Özil. Links führt kaum ein Weg an Marco Reus vorbei.

Bleibt das Sturmzentrum. Sollte Mario Gomez in der Türkei weiter treffen wie bisher, dürfte er dort wohl den Vorzug vor WM-Held Mario Götze erhalten - auch wenn der Löws unerschütterliches Vertrauen gegen Italien rechtfertigte. - Die voraussichtliche deutsche EM-Elf: Neuer - Can, Boateng, Hummels, Hector - Schweinsteiger, Kroos - Müller, Özil, Reus - Gomez.

© 2016 SID

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