Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Mainzer Traum vom Überwintern in der Europa League geplatzt

Fußball Mainzer Traum vom Überwintern in der Europa League geplatzt

Au revoir, Europa: Für den FSV Mainz 05 ist der Traum vom Überwintern auf der internationalen Bühne nach einer Nullnummer vorzeitig geplatzt. Der Europa-League-Debütant kam in seinem "persönlichen Finale" beim französischen Rekordmeister AS St.

Voriger Artikel
Boateng kontert Rummenigges Kritik: "Noch nicht wieder bei 100 Prozent"
Nächster Artikel
Mainz-Coach Schmidt nach Europacup-Aus: "Wir werden davon zehren"

Mainzer Traum vom Überwintern in der Europa League geplatzt

Quelle: Von Ulrike WEINRICH / SID

Saint-Étienne. Etienne trotz einiger Möglichkeiten nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und hat keine Chance mehr auf den Sprung in die Zwischenrunde.

Selbst mit einem Erfolg im abschließenden Gruppenspiel am 8. Dezember gegen FK Qäbäla/Aserbaidschan kann Mainz (6 Punkte) den Sprung auf Platz zwei nicht mehr schaffen. Der RSC Anderlecht (11) und St. Etienne (9) sind vorzeitig für die nächste Wettbewerbs-Phase qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt könnte zwar punktemäßig noch auf die Franzosen aufschließen, doch in diesem Fall würden die auswärts mehr geschossenen Treffer (Hinspiel: 1:1) den Ausschlag zugunsten von St. Etienne geben.

Der FSV war bei seinen bisherigen beiden Auftritten auf internationalem Parkett 2011 und 2014 schon in der Qualifikation gescheitert.

Auch deshalb wollte der selbsternannte Karnevalsverein seine Chance auf ein Weiterkommen vor rund 22.000 Zuschauern unbedingt wahren.

Im Stade Geoffroy Guichard lautete das Motto der Gäste: Verlieren verboten. Gegenüber dem Heimerfolg gegen den SC Freiburg (4:2) fünf Tage zuvor hatte Schmidt seine Startelf auf vier Positionen verändert.

Spielmacher Yunus Malli konnte nach überstandener Erkältung auflaufen. Und der türkische Nationalspieler versuchte auch gleich, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Mallis Schuss aus 20 Metern konnte Keeper Stephane Ruffier aber parieren (8.).

Beide Teams überbrückten das Mittelfeld schnell, offenbarten aber Schwächen in der Defensive. Nach einem Patzer von Florentin Pogba, dem Bruder von 105-Millionen-Mann Paul Pogba (Manchester United), verzog Levin Öztunali aus halbrechter Position nur knapp (12.).

In einer über weite Strecken intensiven Partie übernahm St. Etienne in der Folge die Initiative und schnürte die Gäste in deren eigener Hälfte ein. FSV-Torhüter Jonas Lössl musste nach einer Viertelstunde gegen Oussama Tannane klären.

Chancen blieben danach bei einsetzendem Regen aber Mangelware, Zweikämpfe prägten das durchschnittliche Spiel. Wie aus heiterem Himmel kam der Tabellenachte der Bundesliga, der drei Wochen zuvor mit 1:6 in Anderlecht untergegangen war, kurz vor dem Halbzeitpfiff zu einer hochkarätigen Möglichkeit. Doch einen Freistoß von Malli von der Strafraumgrenze fischte Ruffier aus dem Winkel (44.).

Nach dem Wechsel forcierten die Mainzer im Angesicht des drohenden Ausscheidens den Druck - und das vor allen Dingen über die rechte Seite. Doch Öztunali fand seinen Meister in Ruffier (51./52.).

Die gastgebenden "Les Verts", bei denen der im Hinspiel erfolgreiche Torjäger Robert Beric verletzt ausfiel, überließen dem FSV zunehmend mehr Raum, den vor allen Dingen Malli in seiner Rolle als Antreiber nutzte. Stürmer Jhon Cordoba scheiterte in der 73. Minute mit einem Kopfball aus Rückenlage und kürzester Distanz aber erneut an Ruffier. Auf der Gegenseite vergab Oussama Tannane (82.) mit seinem Pfostentreffer die Vorentscheidung.

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr