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ManUnited nach Zittersieg zum zwölften Mal FA-Cup-Sieger

Fußball ManUnited nach Zittersieg zum zwölften Mal FA-Cup-Sieger

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat im FA-Cup-Finale in Wembley bei seinem zwölften Cup-Erfolg nur knapp eine Blamage verhindert. Ohne den weiter verletzten Nationalmannschafts-Kapitän Bastian Schweinsteiger lagen die Red Devils beim 2:1 (1:1, 0:0)-Zittersieg nach Verlängerung gegen den Londoner Außenseiter Crystal Palace noch bis zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit 0:1 zurück und mussten das bittere Ende einer ohnehin enttäuschenden Saison befürchten.

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ManUnited nach Zittersieg zum zwölften Mal FA-Cup-Sieger

Quelle: ADRIAN DENNIS / SID-IMAGES

London. Durch den Finalerfolg nach dem entscheidenden Treffer von Jesse Lingard (110.) zog ManUnited mit Rekordgewinner FC Arsenal gleich. Das Team der deutschen Weltmeister Mesu Özil und Per Mertesacker war nach Pokalsiegen in den beiden vergangenen jahren im Viertelfinale am FC Watford gescheitert. Der frühere Rekordmeister FC Liverpool mit seinem deutschen Trainer Jürgen Klopp hatte die Hoffnungen auf den Pokalsieg im Wiederholungsspiel der Runde der besten 32 gegen West Ham United begraben müssen.

Für Manchester, das bereits im Pokalfinale 1990 Crystal Palaces Träume vom ersten Titel überhaupt nur mit Mühe in einem Wiederholungsspiel zunichte machen konnte, bedeutet der erste Pokalsieg seit 2004 das versöhnliche Ende einer enttäuschenden Saison. In der Champions League war Schweinsteigers Team schon in der Vorrunde in einer Gruppe mit dem Bundesligisten VfL Wolfsburg gescheitert, und in der heimischen Premier League verpasste United als Fünfter die erneute Teilnahme an der europäischen Königsklasse und tritt damit in der kommenden Spielzeit nur in der Europa League an.

Ob Louis van Gaal Trainer in Old Trafford bleibt, erscheint trotz des erfolgreichen Saisonabschlusses fraglich. Schon vor dem Finale kursierten Spekulationen über eine unmittelbar bevorstehende Vorstellung des portugiesischen Startrainers Jose Mourinho als Nachfolger des Niederländers.

Außenseiter Crystal Palace, in der Premier League auf Rang 15 lange ein Abstiegskandidat, bog nach torloser erster Hälfte zu Beginn der Schlussphase durch den Führungstreffer von Jason Puncheon (78.) scheinbar schon auf die Siegerstraße ein. Doch mitten in die aufkeimende Vorfreude der Londoner über ihren ersten Titel überhaupt sorgte Juan Mata drei Minuten später für den Ausgleich der Red Devils und erzwang die Verlängerung. Lingards Treffer verhinderte trotz Manchesters Unterzahl nach Gelb-Rot für Chris Smalling (105.) das drohende Elfmeterschießen.

© 2016 SID

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