Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Sprühregen

Navigation:
Missbrauchsskandal: FA-Chef glaubt nicht an Vertuschung

Fußball Missbrauchsskandal: FA-Chef glaubt nicht an Vertuschung

Geschäftsführer Martin Glenn vom englischen Verband FA glaubt mit Blick auf die Missbrauchsaffäre im nationalen Jugendfußball nicht an aktive Vertuschung. Die polizeilichen Ermittlungen sowie die interne Untersuchung der FA würden dabei helfen, "Probleme aufzudecken, die sich nicht wiederholen dürfen", sagte Glenn im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag in London.

Voriger Artikel
Eberl entschuldigt sich für Wortwahl: "Hätte niemanden als dumm bezeichnen dürfen"
Nächster Artikel
Eintracht Frankfurt kooperiert mit Klub aus Peking

Missbrauchsskandal: FA-Chef glaubt nicht an Vertuschung

Quelle: PAUL ELLIS / SID

London. Eine Vertuschung bezweifle er jedoch.

Dennoch sei die FA fest entschlossen, "alles, was in der Vergangenheit geschehen ist, ans Licht zu holen", sagte Glenn: "Wenn es Beweise für eine Vertuschung gibt, werden wir durchgreifen. Die Größe des Klubs spielt dann keine Rolle."

England wird seit zwei Wochen von dem Missbrauchsskandal erschüttert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, meldeten sich bislang 350 Opfer. Darunter auch frühere Nationalspieler, die als Kinder und Jugendliche meist in den 1980er- und 90er-Jahren von Trainern oder Scouts auch großer Klubs sexuell missbraucht worden sein sollen.

Der FA-Vorsitzende Greg Clarke sprach zuletzt von "abscheulichen Verbrechen" und wollte nicht ausschließen, dass die Verbrechen in den Klubs bewusst verschwiegen worden seien. Am Sonntag beschloss der Verband, eine Untersuchung einzuleiten. Clarke stellte Betroffenen hohe Entschädigungszahlungen in Aussicht, Klubs und verantwortliche Personen sollen zur Rechenschaft gezogen werden.

Glenn hält derartige Fälle im heutigen System derweil für unwahrscheinlich. Die FA nehme "die Sicherheit der Kinder seit den späten 1990er-Jahren extrem ernst", sagte er: "Diese Verbrechen entstehen durch eine Mischung aus Antrieb und Gelegenheit. Und ich glaube, dass es heute deutlich weniger Gelegenheit dazu gibt als vor 20 Jahren."

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
21. November 2016 - Frerk Schenker in Laufen in Hannover

Am Sonntag, 27. November, findet auf der Pferderennbahn auf der Neuen Bult in Langenhagen der dritte Steelman statt. Von 11 Uhr morgens an begeben sich dort mehr als 1400 Teilnehmer auf einen Parcours voller Herausforderungen. Mehr dazu lest ihr hier.

mehr