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Missverständnis des Tages: Aron Johannsson (Werder Bremen)

Fußball Missverständnis des Tages: Aron Johannsson (Werder Bremen)

Aron Johannsson ist jemand, den man sprachlich durchaus als opulent ausgestattet bezeichnen kann. Englisch spricht der US-Nationalspieler in Diensten von Werder Bremen perfekt, Isländisch, die Sprache seiner Eltern, ebenfalls, hinzu kommen Kenntnisse in Dänisch, Niederländisch und freilich auch in Deutsch.

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Missverständnis des Tages: Aron Johannsson (Werder Bremen)

Quelle: pixathlon/SID

Mönchengladbach. Und dennoch fühlte sich Johannsson am Samstagabend in Mönchengladbach so gänzlich missverstanden.

In der 80. Minute des Bremer 1:4-Debakels im Borussia-Park war der 25-Jährige am Mittelkreis verbal mit Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) zusammengerasselt - und der hatte Johannsson daraufhin ohne einen Moment des Zögerns Rot gezeigt. Wenn man dem Bremer glauben mag, nichts als ein Missverständnis.

Er habe ein Handspiel reklamieren wolle, erklärte Johannsson. "'A fucking handball!', habe ich gerufen", sagte er. Stieler, so der Bremer, habe verstanden: "Fuck you!" Beides nicht unbedingt bestes Oxford-Englisch, im Gegensatz zu ersterem wäre letzteres aber durchaus ein Fall für einen Platzverweis - zumal es zu Johannssons höchst erregter Körpersprache gepasst hätte.

Unter den beiden Varianten muss nun wohl das DFB-Sportgericht bei der Bemessung des Strafmaßes wählen. "Und ich muss aufpassen, was ich sage", meinte Johannsson. Hin und wieder schweigen möchte er - egal in welcher Sprache.

© 2016 SID

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