Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Mutko: Russland will Kampf gegen Rassismus verstärken

Fußball Mutko: Russland will Kampf gegen Rassismus verstärken

Russlands Sportminister Witali Mutko hat vor dem Hintergrund der jüngsten Rassismusfälle in den Fußballstadien eine härtere Gangart gegen Fremdenfeindlichkeit zumindest angekündigt.

Voriger Artikel
Schalke: Farfan-Wechsel nach Abu Dhabi perfekt
Nächster Artikel
Europa League: Dortmund spielt Quali gegen Wolfsberg

Mutko: Russland will Kampf gegen Rassismus verstärken

Quelle: SID-IMAGES/AFP

Moskau. "Wir werden unseren Kampf verstärken", sagte der 56-Jährige am Donnerstag: "Die Sanktionen für solche Dinge haben wir bereits verschärft. Die Übeltäter werden nicht ungestraft davonkommen." Ein Anti-Rassismus-Beauftragter solle zudem kritische Vorfälle untersuchen.

Mutko relativierte allerdings auch, Rassismus im Fußball sei nicht nur ein russisches Problem. Seine jüngsten Aussagen sind auch eine Reaktion auf den Streit um einen Platzverweis gegen den Ghanaer Emmanuel Frimpong beim Saisonstart der russischen Premier Liga und die wachsende Kritik drei Jahre vor der Heim-WM.

Frimpong hatte sich am vergangenen Wochenende im Gastspiel mit FK Ufa bei Spartak Moskau (2:2) offenbar gegen Affenrufe und Beschimpfungen durch Zeigen des Mittelfingers gewehrt und war dafür vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen worden. Der Verband sah rassistische Entgleisungen jedoch nicht als erwiesen an und verzichtete auf eine Strafe für Spartak. Frimpong wurde dagegen für zwei Spiele gesperrt.

"Dass der Verband keinen Beweis für Rassismus gesehen oder gehört haben will, ist ein Witz", schrieb Frimpong bei Twitter: "Wir leben in einer verrückten Welt." Auch der brasilianische Nationalstürmer Hulk von Zenit Sankt Petersburg hatte die Anfeindungen gegen Frimpong bereits verurteilt. "Es ist eine Schande. So etwas geschieht in der russischen Liga beinahe in jedem Spiel", sagte der 28-Jährige, der in der Vergangenheit selbst Opfer von Verunglimpfungen geworden war.

? 2015 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr