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Nach Bierbecherwurf auf Rangnick und Co.: Fürth entschuldigt sich bei Leipzig

Fußball Nach Bierbecherwurf auf Rangnick und Co.: Fürth entschuldigt sich bei Leipzig

Die Verantwortlichen von Fußball-Zweitligist Greuther Fürth haben sich für die Übergriffe einiger Fans im Ligaspiel gegen Tabellenführer RB Leipzig (1:2) am Samstag entschuldigt.

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Quelle: Greuther Fürth/SID-IMAGES

Fürth. "Wir bedauern die Vorfälle sehr", teilten die Kleeblätter am Montag in einer Erklärung mit: "Das gilt sowohl für den Becherwurf als auch für den verunreinigten Gästeblock. Diese Vorkommnisse sind für uns in keinster Weise tragbar und akzeptabel."

Der Verein werde "alles unternehmen, um die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Dafür bitten wir auch jeden um aktive Mithilfe", hieß es weiter.

RB-Trainer Ralf Rangnick hatte empört auf die Aktionen gegen seinen Klub reagiert. Der 57 Jahre alte Coach sprach von "Feindseligkeiten", die im Fußball nichts zu suchen hätten. "Als in der 91. Minute der Ausgleich fiel, ist ein voller Bierbecher auf uns geworfen worden. Da hört für mich der Spaß auf", sagte Rangnick dem SID. Der Becher hatte ihn und Co-Trainer Achim Beierlorzer getroffen.

"Wenn so etwas bei uns im Stadion passiert, hätte das massive Folgen. Wenn bei uns im Stadion ein Trainer von einem Wurfgeschoss oder einem Bierbecher getroffen wird, dann würde ich mich höchstpersönlich einbringen", sagte der Coach bei Sky. Rangnick wollte den Vorfall aber nicht dem DFB melden: "Der Schiedsrichter hat es ja mitgekriegt. Der vierte Offizielle auch. Wir wollen das jetzt nicht höher hängen, als es nötig ist".

© 2015 SID

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