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Nach "Jagdszenen" in Saloniki: Watze kritisiert BVB-Fans

Fußball Nach "Jagdszenen" in Saloniki: Watze kritisiert BVB-Fans

Klub-Boss Hans-Joachim Watzke hat nach den Ausschreitungen rund um das Europa-League-Spiel bei PAOK Saloniki (1:1) die Fans von Borussia Dortmund scharf kritisiert.

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Nach "Jagdszenen" in Saloniki: Watze kritisiert BVB-Fans

Quelle: PATRIK STOLLARZ / STF / SID-IMAGES/AFP

Thessaloniki. "Unsere Leute haben angefangen. Das kann man in keiner Weise tolerieren", sagte Watzke.

"Das war jetzt das dritte Mal, dass wir in der Europa League diese Vorfälle hatten. Jetzt war es nochmal eine Eskalationsstufe höher und da müssen wir jetzt handeln. Ich denke, dass jeder der Beteiligten weiß, dass das nicht ohne Folgen bleiben wird", so Watzke nach der Rückkehr aus Griechenland: "Wobei wir natürlich auch unterscheiden müssen, wer die Initiatoren waren, aber ich glaube, dass wir da schon ganz gute Erkenntnisse haben."

Bei der Begegnung hatten BVB-Fans bengalische Feuer gezündet. Wie die Polizei Dortmund am Freitagnachmittag mitteilte, nahmen die griechischen Einsatzkräfte daraufhin im Gästefanblock zwei Personen fest, diese wurden am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Vor dem Spiel sei es zudem zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und BVB-Ultras gekommen. "Hierbei wurden Flaschen und Dosen auf die griechische Polizei geworfen", teilte die Dortmunder Behörde mit.

Im Stadion schossen auch die PAOK-Anhänger Leuchtraketen ab und versuchten zudem nach Schlusspfiff, den Gästeblock zu stürmen. Der BVB sprach auf seiner Homepage von "Jagdszenen auf dem Rasen".

"Wir hatten uns im Vorfeld den betreffenden Gruppen gegenüber klar positioniert. Wir müssen das jetzt aufarbeiten. Ich halte grundsätzlich viel davon, dass man alle Beteiligten anhört. Heute war das aber alles sehr eindeutig. Es wird für uns wieder eine empfindliche Geldstrafe geben. Wenn das Spiel gestört wird, ist eine Grenze erreicht. Das ist nicht mehr hinnehmbar", sagte Watzke.

Nach langen Diskussionen war das BVB-Team nach Schlusspfiff dennoch in die Kurve gegangen. Laut Trainer Thomas Tuchel entschied sich die Mannschaft dafür, da "es nur ein paar Wenige sind, die Chaos anrichten. Die anderen knapp 1300 haben es jedoch verdient, dass sich die Mannschaft bei ihnen bedankt. Ich kann die Frage allerdings gut verstehen, ob man ein Zeichen hätte setzen können."

Das Spiel in Saloniki war von den BVB-Verantwortlichen schon im Vorfeld als problematisch eingestuft worden, da die Dortmunder Anhänger eine Fanfreundschaft zum PAOK-Stadtrivalen Aris pflegen.

? 2015 SID

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