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Nach Königsklassen-Erfolg: Wölfe landen unsanft in Bundesliga-Realität

Fußball Nach Königsklassen-Erfolg: Wölfe landen unsanft in Bundesliga-Realität

Die europäischen Himmelsstürmer des VfL Wolfsburg sind unsanft auf dem harten Boden der Bundesliga-Realität gelandet. Vier Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League unterlagen die erschreckend schwachen Niedersachsen 0:1 (0:1) bei 1899 Hoffenheim und verpassten den vierten Pflichtspiel-Sieg in Folge.

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Nach Königsklassen-Erfolg: Wölfe landen unsanft in Bundesliga-Realität

Quelle: Von Alexander SARTER / PIXATHLON/SID

Sinsheim. Die erneute Europacup-Teilnahme der Wölfe ist in Gefahr.

Dagegen feierte die TSG am 26. Spieltag einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den ersten Abstieg. Der Kroate Andrej Kramaric (3.) erzielte den entscheidenden Treffer für die Hoffenheimer, die im dritten Heimspiel unter der Regie des neuen Trainers Julian Nagelsmann den dritten Sieg feierten. Dem VfL blieb dagegen der 250. Bundesliga-Sieg vorerst verwehrt. In der 57. Minute scheiterte 1899-Nationalspieler Kevin Volland vom Elfmeterpunkt am früheren TSG-Torwart Koen Casteels.

Die 25.231 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena mussten nur 123 Sekunden auf die Führung der Hoffenheimer warten. Kramaric ließ VfL-Innenverteidiger Robin Knoche schlecht aussehen und Casteels keine Chance. Es war das dritte Saisontor des Winter-Neuzugangs.

Die Niedersachsen, bei denen der angeschlagene Weltmeister Julian Draxler zunächst auf der Reservebank Platz nehmen musste, kamen überhaupt nicht in die Gänge. Im Spiel nach vorne ging so gut wie nichts, in der Defensive war der VfL alles andere als sicher. Mit dem knappen Rückstand Mitte der ersten Hälfte war die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking gut bedient.

Die Gastgeber, die ohne Kapitän Pirmin Schwegler, Tobias Strobl, Jin-Su Kim sowie die gesperrten Eugen Polanski und Sebastian Rudy auskommen mussten, hätten die Führung in der 23. Minute ausbauen können. Der Schuss von Mark Uth ging knapp am Tor vorbei.

Erst nach einer halben Stunde wurden die Wolfsburger, die auf Torwart Diego Benaglio, Sebastian Jung, Naldo und Bas Dost verzichten mussten, etwas stärker. In der 32. Minute verbreitete Daniel Caligiuri per Kopf einen Hauch von Torgefahr. Insgesamt war der Auftritt der Wölfe in der ersten Hälfte aber ganz schwach.

In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel wurde es aus Wolfsburger Sicht nur unwesentlich besser. Das Team war zwar um den Ausgleich bemüht, es mangelte aber an der Kreativität und der Durchschlagskraft.

Auf der Gegenseite vergab Volland die große Chance zur Vorentscheidung. Der Nationalspieler konnte Casteels vom Elfmeterpunkt nicht überwinden. Der belgische Keeper hatte zuvor Kramaric gefoult. Von Wolfsburg kam auch danach nicht viel. Eine Viertelstunde vor Schluss warteten die Gäste-Fans immer noch auf die erste echte Chance der zweiten Hälfte.

© 2016 SID

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