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"No Single Buyer Rule": Kartellamt hält sich weiter bedeckt

Fußball "No Single Buyer Rule": Kartellamt hält sich weiter bedeckt

Die rechtlichen Voraussetzungen für den Poker um die Vergabe der nationalen Medienrechte an der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga sind immer noch unklar. Das Bundeskartellamt will sich mit dem Verweis auf das "laufende Verfahren" nach wie vor nicht dazu äußern, ob der Deutschen Fußball Liga (DFL) die sogenannte "No Single Buyer Rule" vorgeschrieben wird oder nicht.

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"No Single Buyer Rule": Kartellamt hält sich weiter bedeckt

Quelle: firo Sportphoto/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. "Wir stehen nach wie vor in einem konstruktiven Dialog mit der DFL", ließ die Bonner Behörde am Donnerstag auf SID-Anfrage verlauten. Zuletzt waren Spekulationen laut geworden, wonach das Kartellamt auf der neuen Regelung beharren will. Sollte dies der Fall sein, wird es ab der Saison 2017/18 in jedem Fall zu einer veränderten Situation bei der Bundesliga-Berichterstattung im TV kommen.

Derzeit ist die Lage übersichtlich: Der Pay-TV-Sender Sky zeigt alle Partien der Bundesliga und der 2. Liga live. Die ARD ist unter anderem mit der Sportschau der Erstverwerter im frei empfangbaren Fernsehen.

Sollte die "No Single Buyer Rule" (die Rechte dürfen nicht nur an einen Käufer gehen) künftig greifen, kann Sky oder einer anderer Interessent nicht mehr die Exklusivrechte an allen Spielen erwerben. Ob diese verordnete Konkurrenzsituation auf dem TV-Markt auch tatsächlich zu mehr Einnahmen für die Klubs führt, ist umstritten.

Für die DFL würde die neue Regelung in jedem Fall bedeuten, dass sie kein "Komplettpaket" für einen Interessenten ausschreiben darf. DFL-Boss Christian Seifert hatte zuletzt erklärt, dass der neue Vertrag vor der EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) unterschrieben sein soll.

Das Thema ist vor allem mit Blick auf die englische Premier League brisant. Die Engländer kassieren ab der kommenden Saison 3,2 Milliarden Euro pro Spielzeit für die nationalen und internationalen Medienrechte. Die 36 deutschen Profiklubs müssen sich in der kommenden Saison mit 835 Millionen Euro zufrieden geben. Die DFL-Spitze peilt beim neuen Vertrag zwischen 1,1 und 1,5 Milliarden Euro pro Spielzeit an.

Mit Blick auf den internationalen Markt hat die DFL-Tochter "DFL Sports Enterprises" am Donnerstag die Ausschreibung "für mehr als 50 europäische Territorien" angekündigt. Analog zu den nationalen Rechten sollen in den kommenden Wochen auch die Europarechte ab der Saison 2017/18 für vier Spielzeiten vergeben werden.

Laut der DFL werden die Rechte "exklusiv pro Territorium" angeboten. Parallel dazu können Interessenten ebenfalls Gebote auf ein "pan-europäisches Gesamtpaket" abgeben.

© 2016 SID

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