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Norwegen gegen Deutschland auch ohne Skjelvik und Søderlund

Fußball Norwegen gegen Deutschland auch ohne Skjelvik und Søderlund

Die personellen Probleme der norwegischen Fußball-Nationalmannschaft vor dem Auftakt der WM-Qualifikation am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) gegen Deutschland werden immer größer.

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Norwegen gegen Deutschland auch ohne Skjelvik

Quelle: SID

Oslo. Wie der norwegische Verband am Donnerstagnachmittag mitteilte, fallen nun auch Jørgen Skjelvik und Alexander Søderlund für das Länderspiel in Oslo verletzt aus.

Linksverteidiger Skjelvik von Rosenborg BK hat sich bei seinem Kurzeinsatz bei der Generalprobe gegen Weißrussland (0:1) eine Muskelverletzung zugezogen, Angreifer Søderlund (AS St. Etienne) ist wegen anhaltender Achillessehnenprobleme nicht einsetzbar. Nationaltrainer Per-Mathias Høgmo nominierte den ehemaligen Lauterer Ruben Yttergård Jenssen nach.

Der Coach hatte wegen der akuten Probleme bereits den ehemaligen Bundesliga-Profi Mohammed Abdellaoue, Alexander Sørloth und Magnus Wolff Eikrem nachträglich berufen. Høgmo muss verletzungsbedingt bereits auf Innenverteidiger Vegard Forren und Mittelfeldspieler Pål Andre Helland verzichten. Valon Berisha entschied sich kurzfristig für den Kosovo, obwohl sein jüngerer Bruder Veton (Greuther Fürth) für Norwegen aufläuft. Kapitän Per Ciljan Skjelbred (Hertha BSC) und der ehemalige Gladbacher Håvard Nordtveit sind angeschlagen, haben aber am Donnerstag leicht trainiert.

"Deutschland ist die beste Mannschaft der Welt", sagte Høgmo am Donnerstagnachmittag, "sie haben eine extreme Spielstärke entwickelt und verlieren fast nie unnötig den Ball." Bei der EM sei Deutschland allen anderen Mannschaften überlegen gewesen, auch Frankreich im letztlich 0:2 verlorenen Halbfinale. "Für uns wird es wichtig sein, nicht aus der Fassung zu geraten - egal, ob es gut oder schlecht läuft", sagte Høgmo, "es wird phasenweise eine Abwehrschlacht werden, Deutschland dürfte - wie gegen Finnland - teilweise 75 Prozent Ballbesitz haben. Aber unser Ziel ist es, in der Gruppe unter die besten Zwei zu kommen."

© 2016 SID

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