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Nur 1:1 gegen Köln: Wolfsburg steckt endgültig in der Krise

Fußball Nur 1:1 gegen Köln: Wolfsburg steckt endgültig in der Krise

Vizemeister VfL Wolfsburg ist nach einem enttäuschenden Auftritt gegen Lieblingsgegner 1. FC Köln endgültig in der Krise angekommen. Die offensiv viel zu harmlosen Wölfe mussten sich im Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen die Rheinländer mit einem 1:1 (0:0) begnügen.

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Nur 1:1 gegen Köln: Wolfsburg steckt endgültig in der Krise

Quelle: Von Jörg SOLDWISCH / SID-IMAGES/FIRO

Wolfsburg. Der Rückstand der seit sechs Spielen sieglosen Wolfsburger auf die Champions-League-Plätze ist damit weiter gewachsen. Nationalspieler Julian Draxler hatte den VfL zwar in der 67. Minute in Führung gebracht, doch Stürmer Anthony Modeste gelang acht Minuten später der verdiente Ausgleich für den FC.

Die Kölner, gegen die der VfL durchschnittlich so viele Punkte gesammelt hat wie gegen kein anderes Bundesligateam, verdienten sich das Unentschieden mit einer kampf- und laufstarken Vorstellung.

Die Wolfsburger begannen vor 29.156 Zuschauern druckvoll, im Abschluss fehlte aber die Durchschlagskraft. So scheiterte Nationalspieler Max Kruse aus fünf Metern am starken FC-Torhüter Timo Horn (14.). Auch Vieirinha (21.) und André Schürrle (38.) waren bei ihren Chancen viel zu hektisch.

Mitte der ersten Halbzeit bekamen die Kölner die Wolfsburger besser in den Griff, sie waren zweikampfstärker und suchten auch öfter den Weg in die Offensive. Die bis dahin beste Chance für den FC vergab Nationalspieler Jonas Hector mit dem schwächeren rechten Fuß (36.).

Bei Wolfsburg stand der brasilianische Neuzugang Bruno Henrique, der den wochenlangen Ausfall von Top-Torjäger Bas Dost (Mittelfußbruch) kompensieren soll, noch nicht im Kader. Landsmann Luiz Gustavo kehrte dafür nach mehrmonatiger Verletzungspause zurück in die Startelf.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Kräfteverhältnisse ausgeglichen, Chancen zur Führung ergaben sich auf beiden Seiten. Zunächst scheiterten Simon Zoller (52.) noch Antony Modeste (52. und 62.) für den Gast vom Rhein, dann schob Rückkehrer Gustavo den Ball nur an den Pfosten (56.).

Eine immer unglücklichere Figur gab Nationalspieler Schürrle ab. Nach einem seiner vielen Ballverluste in der 62. Minute wurde der Weltmeister von Teilen der Fans mit einem Pfeifkonzert bedacht. Nach Draxlers Führung waren die Fans aber wieder versöhnt - zumindest bis zum Ausgleichstreffer.

© 2016 SID

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