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Pfiff des Tages: Deniz Aytekin

Fußball Pfiff des Tages: Deniz Aytekin

Der Schlusspfiff war kaum verklungen, da eröffnete Bruno Labbadia das nächste Duell auf dem Rasen des Kölner Stadions. Wild gestikulierend baute sich der Trainer des Hamburger SV vor Deniz Aytekin auf, redete mit Nachdruck auf den FIFA-Schiedsrichter ein - und konnte ja doch nichts mehr ändern am bitteren Verlauf der Schlussphase.

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Pfiff des Tages: Deniz Aytekin

Quelle: FIRO/SID-IMAGES

Köln. "Wir sind um einen Punkt betrogen worden", sagte Labbadia wenig später nach dem 1:2 beim 1. FC Köln: "Der Elfmeter war eine krasse Fehlentscheidung, ein Witz, das ist nervig und bitter."

Es war die 79. Minute gewesen, die zum großen Aufreger wurde. FC-Stürmer Anthony Modeste lief frei auf das Hamburger Tor zu und brachte sich durch einen Stolperer eigentlich selbst um jeden Vorteil. Im Zweikampf mit Emir Spahic kam der Neuzugang anschließend unspektakulär zu Fall, wurde dabei kaum berührt, und zur Überraschung der überwiegenden Mehrheit im Stadion ertönte Aytekins Pfeife: Rote Karte für Spahic, Elfmeter, Modeste traf zum Endstand - und der HSV verstand die Welt nicht mehr.

Sogar Kölns Trainer Peter Stöger, der mit seiner Mannschaft den besten Kölner Saisonstart seit 19 Jahren hinlegte, hätte "den wohl nicht gegeben", wie der Österreicher einräumte. Als einer der ganz wenigen stärkte der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Peter Gagelmann seinem Ex-Kollegen bei Sky wenig später zwar den Rücken. Es habe Kontakt am Oberkörper und am Fuß gegeben. Auf den verwies auch Aytekin, sogar der 37-Jährige räumte am Ende aber eine "diskussionswürdige Entscheidung" ein.

Bruno Labbadia brachte all das nichts mehr. Seine Mannschaft geht mit nur drei Punkten in die Länderspielpause. "Und in zwei Wochen redet keiner mehr darüber, warum das so ist", sagte der 49-Jährige resignierend.

? 2015 SID

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