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Rangnick: DFB-Elf im EM-Halbfinale mit zu viel Ballbesitz

Fußball Rangnick: DFB-Elf im EM-Halbfinale mit zu viel Ballbesitz

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist im EM-Halbfinale gescheitert, weil sie zu viel Ballbesitz hatte. Dies behauptet zumindest Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick.

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Rangnick: DFB-Elf im EM-Halbfinale mit zu viel Ballbesitz

Quelle: Cathrin MŸller/M.i.S. / PIXATHLON/SID-IMAGES

Leipzig. "Es ist statistisch nachgewiesen, dass man ab 15 Sekunden durchschnittlicher Ballbesitzzeit fast keine Chance mehr auf ein herausgespieltes Tor hat. Wir hatten gegen Frankreich eine durchschnittliche Ballbesitzzeit von 22 Sekunden", erklärte er im Interview bei Spox.com.

Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig habe im Vergleich in der letzten Saison "im Schnitt 4,8 Sekunden benötigt, um den Ball zurückzuerobern und acht Sekunden, bis wir dann abgeschlossen haben", sagte Rangnick.

Es sei Fakt, führte der 58-Jährige weiter aus, "dass weltweit nach Ballverlust innerhalb von acht Sekunden die größte Chance auf Rückeroberung des Balles besteht. Und die größte Chance, nach Balleroberung ein Tor zu erzielen, besteht innerhalb von zehn Sekunden."

Vor allem aber sei die DFB-Elf beim 0:2 gegen die Franzosen an Antoine Griezmann gescheitert. "Der einzige gegnerische Spieler mit Speed und Tiefgang hat die Partie nicht zufällig entschieden - und auch nicht nur gegen uns. Wenn du Tore schießen willst, brauchst du Tempo und Spielwitz, im Idealfall sogar in Kombination. Griezmann verkörpert beides", sagte Rangnick über den Stürmer von Atlético Madrid.

© 2016 SID

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