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Rauball stellt Grindel Unterstützung in Aussicht

Fußball Rauball stellt Grindel Unterstützung in Aussicht

Liga-Präsident Reinhard Rauball hat dem designierten DFB-Präsidenten Reinhard Grindel unter bestimmten Umständen die Unterstützung des Profifußballs in Aussicht gestellt.

Frankfurt/Main. "Uns liegt daran, den besten Kandidaten zu wählen. Wir wollen bestimmte Dinge umsetzen. Da ist es wichtig, dass der Präsident die Schritte mitgeht. Wenn er das tut, wird er von uns gewählt, wir haben nichts gegen Grindel", sagte der auch als DFB-Interimspräsident fungierende Rauball nach der Mitgliederversammlung der 36 Profiklubs am Mittwoch in Frankfurt.

Grindel hatte sich dort den Klubvertretern präsentiert und mit seiner Rede viele Funktionäre überzeugt. "Das hat mir sehr gut gefallen", meinte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen von Eintracht Frankfurt, während Manager Andreas Rettig vom Zweitligisten FC St. Pauli sagte: "Er hat eine positive Resonanz bekommen. Dem Applaus nach zu urteilen, hat Grindel eine gute Rede gehalten."

Auch Rauball war voll des Lobes über Grindel. "Es war eine sehr sachliche Atmosphäre. Alle konnten einen Eindruck von ihm bekommen", sagte der 68-jährige und meinte zu den Irritationen über die Festlegung auf Grindel vonseiten der Landesverbände: "Es war keine Kritik am Vorschlag, sondern am Verfahren."

Die Landesverbände besitzen allerdings die Mehrheit und könnten den 54-Jährigen theoretisch auch im Alleingang zum Präsident küren.

Rauball machte keinen Hehl daraus, dass man die DFB-Satzung modernisieren möchte. Die Spitzen von Liga und DFB werden diesbezüglich noch vor Weihnachten Gespräche führen: "Wir wollen den DFB 2020 aufstellen", äußerte Rauball.

© 2015 SID

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