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Remis gegen Angstgegner: Ein wenig Hoffnung für Hoffenheim

Fußball Remis gegen Angstgegner: Ein wenig Hoffnung für Hoffenheim

1899 Hoffenheim hat beim Rückrundenauftakt einen Punkt gegen seinen Angstgegner erkämpft und ein wenig neue Hoffnung im Kampf gegen den ersten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga geschöpft.

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Remis gegen Angstgegner: Ein wenig Hoffnung für Hoffenheim

Quelle: Von Alexander SARTER / PIXATHLON/SID

Sinsheim. Die Kraichgauer, die zuvor 13 der 15 Duelle gegen Bayer Leverkusen verloren hatten, holten ein 1:1 (1:0) gegen die Werkself. Auf den ersten Heimsieg gegen Bayer muss der Klub von Mehrheitseigner Dietmar Hopp aber weiter warten.

Der Schwede Jiloan Hamad (40.) traf mit seinem ersten Bundesligator für Hoffenheim, Ömer Toprak war für Bayer erfolgreich (75.). Für Leverkusen war es das erste Remis nach zuletzt drei Pflichtspielsiegen in Folge. Bayer bleibt dennoch im Rennen um einen Europacup-Platz.

Vor 24.140 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena bestimmte Leverkusen zunächst das Geschehen. Nach einer Ecke von Hakan Calhanoglu verpasste Stürmerstar Javier Chicharito Hernandez nur knapp die frühe Führung für die Gäste (3.), bei denen Roberto Hilbert, Sebastian Boenisch, Charles Aranguiz und Lars Bender fehlten.

Die Hoffenheimer, die ohne Kapitän Pirmin Schwegler und Tarik Elyounoussi auskommen mussten, fanden nur schwer in die Partie. Die Mannschaft von Trainer Huub Stevens, der Neuzugang Andrej Kramaric als Reservist nominiert hatte, war in der ersten Viertelstunde fast ausschließlich in der Defensive beschäftigt. Nach vorne ging so gut wie nichts.

Mitte der ersten Hälfte lag eine Führung für Leverkusen in der Luft. Das Team von Coach Roger Schmidt ließ aber die letzte Durchschlagskraft im Angriff vermissen. Stefan Kießling hatte per Kopf die beste Chance in dieser Phase (26.), der Sinsheimer Phantomtorschütze (Oktober 2013) scheiterte aber an TSG-Torwart Oliver Baumann. Auf der Gegenseite rettete der herausgeeilte Bayer-Keeper Bernd Leno vor Kevin Volland (28.).

Insgesamt war das Niveau in der ersten Hälfte äußerst überschaubar. Die Profis wirkten nach der Winterpause noch eingerostet, einfache Fehler auf beiden Seiten prägten das Bild. Um so überraschender war die Führung der Hoffenheimer durch den lange verletzten und bereits abgeschriebenen Hamad, der von einer missglückten Kopfballabwehr Kießlings profitierte. Nur wenige Sekunden später scheiterte Hernandez auf der Gegenseite an Baumann (41.).

Drei Minuten nach dem Seitenwechsel hätte Hamad für die Vorentscheidung sorgen können. Nach gute Vorarbeit Vollands setzte der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler den Ball aber über die Querlatte. Kurz darauf vergab Calhanoglu die Möglichkeit zum Ausgleich (51.).

In der 59. Minute war Jonathan Schmid dem zweiten Hoffenheimer Treffer ganz nahe, der Schuss des Franzosen landete aber am Pfosten. Nach rund einer Stunde erhöhte Leverkusen massiv den Druck und wurde durch den Treffer Topraks belohnt. Kevin Kampl vergab kurz darauf die Chance zum zweiten Bayer-Treffer (80.).

Beste Spieler aufseiten der Hoffenheimer waren Baumann und Hamad. Bei Leverkusen konnten Jonathan Tah und Kampl überzeugen.

© 2016 SID

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