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Rheinische Post: DFB verzichtet auf Besuch beim Bundestags-Sportausschuss

Fußball Rheinische Post: DFB verzichtet auf Besuch beim Bundestags-Sportausschuss

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist auf der Sitzung des Bundestags-Sportausschusses Mitte März durch kein Präsidiumsmitglied vertreten. Als Grund nannte der DFB Terminprobleme.

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Rheinische Post: DFB verzichtet auf Besuch beim Bundestags-Sportausschuss

Quelle: DANIEL ROLAND / SID-IMAGES

Berlin. Interims-Präsident Rainer Koch (Poing) habe allerdings bereits seit Längerem seine Teilnahme an der Sitzung im April zugesagt. Stattdessen soll laut Rheinischer Post (RP) Christian Duve von der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer über die Ermittlungsergebnisse berichten und Fragen der Abgeordneten beantworten.

Die RP hatte am Montag von dem Fehlen Kochs berichtet. DFB-Mediendirektor Ralf Köttker erklärte dazu: "Bereits Mitte Februar hat Herr Koch telefonisch Frau Freitag mitgeteilt, dass er am 16. März auf einem Verbandstermin in Namibia und somit verhindert ist. Weil an dem Tag auch kein anderes Präsidiumsmitglied verfügbar ist, hat er in einem Brief danach nochmal ausdrücklich angeboten, gerne an einem anderen Termin zur Verfügung zu stehen."

"Dass der DFB und sein mehrköpfiges Präsidium sich außerstande sehen, an der Sitzung teilzunehmen, ist außerordentlich bedauerlich und beschämend zu gleich. Wer nach der Veröffentlichung des Freshfield-Berichtes glaubt, die Akte WM-2006 ad-acta legen zu können, irrt gewaltig", sagte Özcan Mutlu, sportpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag.

Es gebe immer noch zahlreiche unbeantwortete Fragen und es gelte noch vieles aufzuklären. Mutlu: "Zum Beispiel: Was ist mit den 6,7 Millionen Euro tatsächlich passiert oder wie können wichtige Akten verschwinden beziehungsweise vorenthalten werden? Über Jahre wurde betrogen, getrickst, getäuscht und vertuscht. Das Mindeste ist, dass sich die Verantwortlichen dafür entschuldigen."

Köttker wies die Vorwürfe mit Hinweis auf das schon im Februar erfolgte Telefonat und die Zusage für April zurück. "Herrn Mutlu wäre gut beraten, sich erst zu informieren und dann aufgeregt zu kommentieren. Seine polemische Äußerung ist nicht nur im Tonfall völlig unangemessen, sondern schlichtweg falsch", sagte er.

© 2016 SID

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