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Rüdiger über "Affenlaute" in Italien: "Tut weh, aber bringt mich nicht aus der Fassung"

Fußball Rüdiger über "Affenlaute" in Italien: "Tut weh, aber bringt mich nicht aus der Fassung"

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger will sich von den immer wieder vorkommenden rassistischen Beleidigungen in den italienischen Fußball-Stadien nicht aus dem Konzept bringen lassen.

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Rüdiger über "Affenlaute" in Italien: "Tut weh, aber bringt mich nicht aus der Fassung"

Quelle: HZ / PIXATHLON/SID-IMAGES

Rom. "Es ist leider so, dass man in dem einen oder anderen Stadion diese Affenlaute hört", sagte der 23-Jährige vom AS Rom im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Das tut natürlich weh und man fragt sich, wieso solche Menschen das tun. Aber es bringt mich nicht aus der Fassung. Wenn ich irgendwie reagiere, bin ich der Dumme. Und dann habe ich genau das getan, was sie erreichen wollten. Idioten gibt es überall, aber man sollte ihnen nicht die Aufmerksamkeit geben, die sie offenbar brauchen."

In Deutschland habe er eine solche Erfahrung "zum Glück nur einmal" machen müssen, berichtete der neunmalige Nationalspieler, dessen Mutter aus Sierra Leone stammt: "In einem Drittliga-Spiel in Jena". Und auch im Alltag in Italien begegne ihm kein Rassismus. "Überhaupt nicht. Die Menschen hier sind freundlich und nett. Auf der Straße wird man eher umarmt und geküsst", berichtete er schmunzelnd: "Für mich als Deutschen ist auch das ungewöhnlich. Aber die Menschen hier sind eben sehr emotional."

Provozieren lassen will sich Rüdiger auch deshalb keinesfalls, weil er nach zwei Roten Karten wegen Tätlichkeiten nach Provokationen 2013 schon als "Hitzkopf" galt. "Ich wusste: Jetzt noch eine Rote Karte, und du bist in der Schublade, in der du nie sein wolltest. Als Bad Boy, als Rocky Rüdiger", erzählt er: "So möchte man nicht abgestempelt werden. Also musste ich etwas verändern." Seitdem halte er sich "von diversen Problemen auf dem Platz fern". In der italienischen Liga werde zwar viel provoziert, "aber was solche Dinge angeht, bin ich raus aus der Geschichte".

© 2016 SID

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