Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Schon wieder eine Derbypleite: Frankfurt steckt tief in der Krise

Fußball Schon wieder eine Derbypleite: Frankfurt steckt tief in der Krise

Demütigende Derbypleite, Teil zwei: Eintracht Frankfurt steckt nach der Niederlage im Hessenduell gegen den aufmüpfigen Aufsteiger Darmstadt 98 tief in der Krise.

Voriger Artikel
VfB Stuttgart: Interimstrainer Kramny auch in Mainz auf der Bank
Nächster Artikel
Ex-Münchner Toni will Karriere im Sommer beenden

Schon wieder eine Derbypleite: Frankfurt steckt tief in der Krise

Quelle: Von Alexander SARTER und Nicolas REIMER / PIXATHLON/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. Die Frankfurter verloren am 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga die erste Partie gegen den Nachbarn seit knapp 34 Jahren mit 0:1 (0:1). Schon am vergangenen Spieltag hatte die Eintracht eine Pleite im Rhein-Main-Derby beim FSV Mainz 05 (1:2) kassiert.

Kapitän Aytac Sulu (30.) erzielte den entscheidenden Treffer für die Lilien. Die Eintracht wartet seit nunmehr fünf Partien auf einen Sieg, es steht nur ein Dreier aus den zurückliegenden elf Spielen zu Buche. Durch den ersten Erfolg der Klubgeschichte in Frankfurt bleiben die Darmstädter (18 Punkte) auf Platz 12 vor der Eintracht (14) auf Rang 13. Der Abstand der Frankfurter auf den Relegationsplatz beträgt nur einen Zähler.

Das Duell der hessischen Rivalen wurde von der Polizei als Hochsicherheitsspiel eingestuft. Vor dem Anpfiff gab es keine Ausschreitungen. Die Beamten hatten die verfeindeten Fanlager bei der Anreise voneinander abgeschirmt und die Lage nach eigenen Angaben im Griff. Im Stadion wurde allerdings in beiden Blöcken Pyrotechnik abgebrannt, kurz vor dem Abpfiff verbrannten Eintracht-Fans Darmstädter Fahnen. Beide Klubs müssen deshalb mit Strafen vonseiten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) rechnen.

Die 51.500 Zuschauer in der ausverkauften Arena sahen eine weitgehend zerfahrene Anfangsphase von beiden Seiten. Auch die Hektik, die von den Rängen in die Partie getragen wurde, war für das Niveau nicht förderlich.

Die Frankfurter, die ohne den gesperrten Kapitän Alexander Meier, Bamba Anderson, Johannes Flum, Sony Kittel und Luc Castaignos auskommen mussten, machten nichts aus ihren größeren Spielanteilen. Die Gäste, bei denen der gesperrte György Garics fehlte, lauerten auf Konter. Eine echte Chance verbuchten beide Teams in den ersten 20 Minuten nicht.

Erst in der 23. Minute hatte der frühere Frankfurter Jan Rosenthal so etwas wie eine Möglichkeit für die Darmstädter, bei denen gleich vier ehemalige Eintracht-Profis unter Vertrag stehen. Drei Minuten später sorgte Stefan Aigner auf der Gegenseite für einen Hauch von Gefahr.

Kurz darauf war Sulu nach einem Freistoß per Kopf zur Stelle und erzielte sein viertes Saisontor. Nur sechs Minuten später hätte Sulu den Vorsprung fast ausgebaut - sein Kopfball ging diesmal knapp über das Tor. Auch in den letzten Minuten der ersten Hälfte war Darmstadt dem zweiten Treffer näher als Frankfurt dem Ausgleich. Zudem musste der angeschlagene Eintracht-Verteidiger David Abraham raus, er wurde durch Marco Russ ersetzt (35.).

Nach dem Seitenwechsel drängte die Eintracht in dem immer hektischer werdenden Spiel auf den Ausgleich. Erst scheiterte Aigner (53.) am Darmstädter Torwart Christian Mathenia, dann konnte Russ den starken Keeper nicht überwinden (56.). Auf der anderen Seite vergab Marcel Heller (82.) die Entscheidung.

Beste Spieler aufseiten der Gäste waren Abwehrchef Sulu und Mathenia. Bei der Eintracht überzeugte lediglich Aigner.

© 2015 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr